Teurerer Ausbau günstiger für die Gemeinde

Lokales
Illschwang
25.04.2015
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Zwei Lösungsvorschläge gibt es für den geplanten Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von der Abzweigung in Reichertsfeld bis nach Altensee. Was sie kosten, erläuterte Bürgermeister Dieter Dehling dem Gemeinderat anhand der vom Planungsbüro Renner ermittelten Zahlen.

Ursprünglich favorisierte der Gemeinderat die Variante, die Straße in der bisherigen Form mit einem zusätzlich befestigten Bankett instand zu setzen. Auf die Gemeinde kämen dadurch Ausgaben von 212 000 Euro zu. Förderfähig wären sie nicht. Eine breitere Straße würde 467 000 Euro kosten. Allerdings gäbe es dafür einen Zuschuss von 60 Prozent. An der Gemeinde blieben "nur" 180 000 Euro hängen.

Angesichts dieser Summen sprach sich Thomas Dirler für ein Umdenken im Gemeinderat aus. Durch den attraktiveren Ausbau komme die Gemeinde sogar günstiger weg und könne auch die zwei ergänzende Maßnahmen schultern. Das sind zum einen die Ortsdurchfahrt von Reichertsfeld mit Kosten von 38 000 Euro und das Teilstück bis nach Ottmannsfeld für rund 19 000 Euro. Die Räte schlossen sich Dirler weitgehend an und beschlossen, die gesamte Maßnahme in einem Zug durchzuführen und die Fördergelder in Anspruch zu nehmen.

Genehmigt wurden die Neubauten eines Milchviehlaufstalls von Hermann Strobl in Hermannsdorf, einer Lagerhalle von Doris Meixner in Neuöd und eines Carports für das evangelische Pfarramt.
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