Voller Energie für die Umwelt

Die Elemente Gesang und Bewegung sowie Instrumentalmusik standen im Mittelpunkt des Beitrags der 1. und 2. Klassen, den sie mit Ursula Dümmler auf der Bühne präsentierten. Bilder: no (2)
Lokales
Illschwang
23.06.2015
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"Energie und Umwelt": Das sind nicht nur in der Politik und bei den Großen heiße Themen, sondern auch bei den Kleinen. Damit beschäftigte sich jetzt die Grundschule Illschwang bei ihrem Schulfest.

Sie machte den gegenwärtig intensiv diskutierten Klimawandel zum Mittelpunkt der Veranstaltung. In der proppevollen Turnhalle freute sich Rektorin Renate Sekura über das riesige Interesse, auch vonseiten der Eltern und Angehörigen. "Heute bildet das Fest den Abschluss und Höhepunkt eines Schuljahrs, in dem sich alle Klassen in vielfältigster Weise mit diesem Thema beschäftigt haben", fasste sie stolz zusammen.

Viele Extra-Aktivitäten

Sekura erwähnte eine Reihe spezieller Aktivitäten wie die Einführungsveranstaltung mit dem Klimaschutzmanager der Stadt Sulzbach-Rosenberg, Vincent Clarke, die Experimente mit Solarenergie, die Krötenrettungsaktion bei der ehemaligen biologischen Kläranlage sowie den Wandertag, der zu unterschiedlichen Zielen im Bereich erneuerbarer Energien geführt hatte. Eine Fortbildungsveranstaltung für das Lehrerkollegium zum Thema "Sonne als Energiequelle" rundete das Spektrum ab.

Ziel lautet: Energieschule

Renate Sekura betonte, dass die Grundschule intensiv darauf hinarbeite, als Energieschule ausgezeichnet zu werden. Sie freute sich, Lorenz Hirsch vom Solarförderverein, den Leiter des ZEN Ensdorf, Gerhard Kopf, sowie Manfred Klemm, Mitglied im Agenda-Beirat des Landkreises und gleichzeitig Leiter des Projekts Energieschulen, unter diesem Aspekt begrüßen zu können. Sie schloss Bürgermeister Dieter Dehling und Pfarrer Thomas Schertel ein, dankte aber auch Udo Füssl, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg, für die Spende von 25 Energiemessgeräten.

Das von den Klassen gebotene Bühnenprogramm passte zum Motto (Gesamtorganisation Konrektor Hans Winkler). Alle Schüler sangen zum Beispiel "Wie, wie, wie bekommt man Energie?". Schauspielerische Qualitäten waren beim szenischen Spiel "Der Kolibri" der Klasse 1a gefragt; tänzerische zeigten die Schüler der 1b bei ihrer Einlage. In einem Lied veranschaulichte die 4a Auswirkungen fehlender elektrischer Energie. Szenisch gestalteten die Buben und Mädchen der 3b eine Umweltsch(m)utzgeschichte und ein Müllvermeidungslied, angereichert mit verschiedenen Aktivitäten, brachte die Klasse 2 zu Gehör. In einem Gedicht machte die 3a Vorschläge zum richtigen Stromsparen, während den Abschluss des Bühnenteils ein Gesangs- und Instrumentalbeitrag von den ersten und zweiten Klassen bildete (Leitung Ursula Dümmler). Sie zeigten dem Publikum, was sie in diesem zusätzlichen schulischen Angebot gelernt hatten.

Projekte und Vorführungen

Passend zur Gesamtthematik gab es im Innen- und Außenbereich zu Energie und Umwelt zahlreiche Projekte und Demonstrationen, teilweise auch mit externen Anbietern. Der Elternbeirat sorgte für die Verköstigung der zahlreichen Besucher.
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