58-Jähriger spricht gegenüber der Polizei von „Blackout“
Abflug von der Autobahn

Eine Autobahnausfahrt der anderen Art nahm ein 58-jähriger BMW-Fahrer am Freitagmorgen auf der A 6 zwischen den Anschlussstellen Sulzbach-Rosenberg und Amberg West. Geradewegs durch Busch- und Baumreihen ginge es die Böschung hinunter bis zur Gemeindeverbindungsstraße Ritzenfeld-Augsberg. Rund zwei Stunden suchte die Polizei unter anderem mit Hundeführern und einem Hubschrauber nach dem Mann, der sich nach dem Unfall aus dem Staub gemacht hatte. Er war zum Glück unverletzt. Bild: gf
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Illschwang
10.06.2016
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Eine regelrechte Schneise schlug ein zunächst unbekannter Autofahrer in die Natur, als er am Freitag gegen 7.15 Uhr von der Autobahn abflog. Wie die Polizei mitteilt, kam der BMW-Fahrer auf der A 6 zwischen den Anschlussstellen Sulzbach-Rosenberg und Amberg West auf gerader Strecke und ohne ersichtlichen Grund nach rechts ab.

Der Wagen schlitterte rund 200 Meter im Grünstreifen, durchbrach eine Baum- und Buschreihe und stürzte eine etwa fünf Meter tiefe Böschung hinunter. Dort landete der total beschädigte Wagen auf der Ortsverbindungsstraße Ritzenfeld-Augsberg. Nach Zeugenaussage entfernte sich der Fahrer anschließend schleunigst zu Fuß von der Unfallstelle. Da die Rettungskräfte Verletzungen des Mannes nicht ausschließen konnten und keine Hinweise auf dessen Aufenthaltsort vorlagen, suchten die Polizeikräfte die Umgebung sogar aus der Luft mit einem Hubschrauber ab. Auch Hundeführer wurden mit einbezogen.

Nach knapp zwei Stunden fanden die Polizisten den 58-jährigen Fahrer schließlich - mehrere hundert Meter von der Unfallstelle entfernt - in einem Waldstück. Der Mann war unverletzt und stand auch nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Zur Ursache konnte oder wollte er keine Angaben machen. Er sprach den Beamten gegenüber von einem Blackout und von Erinnerungslücken. Der Schaden am BMW beläuft sich auf circa 4000 Euro, der an der Böschung steht noch nicht fest.
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