Freileitung zwischen Reichertsfeld und Altensee verschwindet
Strom kommt unter die Erde

Auf der Baustelle (von links): Illschwangs Bürgermeister Dieter Dehling, Projektverantwortlicher Jürgen Hauer, Netzbauleiter Markus Segerer vom zuständigen Bayernwerk-Netzcenter in Parsberg und der Bauleiter der Firma Frankenluk, Horst Losch. Bild: hfz
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Illschwang
14.05.2016
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Die Freileitung zwischen Reichertsfeld und Altensee verschwindet. Das hat nicht nur optische Vorteile.

Anfang April hat das Bayernwerk mit der Baumaßnahme auf dem Gebiet von Illschwang begonnen. Ein neues 20-kV-Mittelspannungskabel wird unterirdisch verlegt, genauso wie die 0,4-kV-Ortsnetze in den beiden Gemeindeteilen Reichertsfeld und Altensee.

Dazu gab es dieser Tage eine Informationsveranstaltung auf der Baustelle: Dort trafen sich Markus Segerer, der Netzbauleiter des zuständigen Bayernwerk-Netzcenters in Parsberg, Projektverantwortlicher Jürgen Hauer, der Bauleiter der Firma Omexom Frankenluk, Horst Losch, und Illschwangs Bürgermeister Dieter Dehling.

"Im Zuge der Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße verlegen wir ein neues, 1300 Meter langes Erdkabel. Die bisherige, 700 Meter lange Freileitung wird abgebaut", erläuterte Segerer. Damit könnten fünf Holzmasten und ein Stahlmast entfernt werden.

"Durch die Erdverkabelung wird die Versorgungssicherheit erhöht und durch den zeitgleich stattfindenden Straßenbau können die Belastungen für die Anwohner möglichst gering gehalten werden", betonte Segerer bei der Ortsbegehung.

Außerdem werden die Trafo-Maststation in Altensee und die Turmstation in Reichertsfeld jeweils durch eine Kompaktstation ersetzt. Diese brauche nicht nur weniger Platz. "Sie ist auch leichter zu warten und trägt so auch zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit bei", hob Bayernwerk-Projektleiter Jürgen Hauer hervor. Vorab würden die Niederspannungsnetze in Reichertsfeld und Altensee ebenfalls erdverkabelt. "Dadurch erübrigen sich die dortigen Dachständer und werden deshalb abgenommen", sagte Hauer. Das Bayernwerk geht in einer Pressemitteilung davon aus, dass die Arbeiten Ende Juli beendet sind. Die Kosten lägen bei rund 165 000 Euro.
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