Gemeinde gibt Zuschuss für Renovierung der Friedhofsmauer
Dorflinde fällt nicht der Säge zum Opfer

Eine Renovierung nötig hat die Friedhofsmauer. Bevor die Arbeiten anlaufen, stutzt eine Fachfirma die mächtige Linde davor. Bild: no
Vermischtes
Illschwang
30.03.2016
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Massive Putzschäden, fehlende Dachziegel und eine verstopfte Dachrinne gefährden die Bausubstanz der Friedhofsmauer in Illschwang. Abhilfe ist aber schon in Sicht.

Dietersberg. Einen Zuschuss von 8500 Euro genehmigte der Gemeinderat Illschwang für die Renovierung der Friedhofsmauer. Die Arbeiten sollen in Kürze beginnen.

Angebot bei 25 000 Euro


Der Antrag der simultanen Kirchenverwaltung Illschwang verwies auf eine halb-öffentliche Ausschreibung. Daraus ging der Malerbetrieb Knüttel aus Amberg mit etwa 25 000 Euro als günstigster Anbieter hervor. Außerdem sprach der Antrag von Schäden, die durch die Dorflinde am Aufgang zur sogenannten "Himmelsleiter" verursacht würden. Schließlich bat die Kirchenverwaltung, über ein Beleuchtungskonzept für die Pfarrkirche und das benachbarte Landhotel Weißes Ross nachzudenken. Das Gotteshaus solle so angestrahlt werden, dass es von allen Seiten als zentraler Blickfang des Ortes gut zu sehen ist.

"Kirchen nicht arm"


Für die unmittelbare Baumaßnahme gab der Gemeinderat grünes Licht. Helmut Kellner vertrat dagegen die Ansicht, dass beide Kirchengemeinden nicht arm seien und die Renovierung selbst bezahlen könnten. Die Beleuchtung der Kirche wie bisher vom Schulplatz her hielt er für ausreichend. Wie das Weiße Ross ins Licht gesetzt werde, sei die Sache der Familie Nägerl als Besitzer. Dagegen folgten die übrigen Räte dem Vorschlag von Richard Koller, einen Beleuchtungsfachmann zu hören.

Das Gremium sprach sich gegen die Fällung der Linde aus. Stattdessen soll eine spezielle Firma jene Äste, die Probleme an der Kirchhofmauer bereiten, zurückschneiden.
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