Gemeinde Ilslchwang schließt Vertrag mit der Telekom über AUsbau
Zweite Breitband-Runde startet

Mit ihren Unterschriften besiegelten (von links) Enrico Delfino und Josef Markl von der Telekom, Bürgermeister Dieter Dehling und der Leiter der Verwaltungsgemeinschaft, Siegfried Holler, den Vertrag über den weiteren Ausbau des Breitbandnetzes in der Gemeinde Illschwang. Bild: no
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Illschwang
10.10.2016
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Die großen grauen Kästen am Straßenrand sind längst ein vertrauter Anblick. In vielen Orten der Gemeinde Illschwang werden daraus Mini-Vermittlungsstellen für schnelleres Internet. Wer nah dran wohnt, darf sich glücklich schätzen.

Im Rathaus saßen Vertreter der Deutschen Telekom und der Gemeinde Illschwang am Tisch, um die Verträge für den zweiten Abschnitt des Breitbandausbaus zu unterschreiben. Für das Unternehmen handelten Enrico Delfino von der Service-Region Süd und Josef Markl, zuständig für den kommunalen Bereich Technik. Auf Illschwanger Seite bestätigten Bürgermeister Dieter Dehling und der Leiter der Verwaltungsgemeinschaft, Siegfried Holler, den Abschluss.

Während des zweiten Ausbauabschnitts werden rund 33 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, fünf Multifunktionsgehäuse und ein Netzverteiler mit neuester Technik ausgestattet. Anschluss ans schnelle Internet finden die Ortschaften Bodenhof, Schwand, Frankenhof, Hackern, Seibertshof, Mörswinkl, Hermannsdorf, Ödputzberg, Ritzelsdorf, Pfaffenhof, Kühnhof, Woffenricht, Altensee, Ottmannsfeld und Wirsfeld, die Glasfaser direkt ins Haus bekommen, sowie Haar und Hermannsberg, wo auf den letzten Metern Kupfer verwendet wird. Nach den Arbeiten sollen alle Haushalte der Gemeinde Zugang zum Breitband haben.

"Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite", betonte Bürgermeister Dieter Dehling bei der Vertragsunterzeichnung. "Für Arbeitnehmer mit Home-Office und Selbstständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für die Immobilie", führte er weiter aus. Josef Markl dankte im Namen der Telekom für das Vertrauen und zeigte sich zuversichtlich, dass das Projekt zügig verwirklicht werden könne.

Enrico Delfino sprach davon, dass das Erschließungsgebiet durch den Breitbandausbau zukunftssicher gemacht werde. Er erläuterte die Umsetzung der Maßnahme. Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler werde das Kupfer- durch ein Glasfaserkabel ersetzt. Dadurch werde die Übertragung erheblich beschleunigt. Die Verteiler würden zu Multifunktionsgehäusen umgebaut. "Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Je näher der Kunde an einem solchen Gehäuse wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit", sagte Delfino.

Für Arbeitnehmer mit Home-Office und Selbstständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für die Immobilie.Bürgermeister Dieter Dehling
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