Hans-Jürgen Nägerl Bezirksvorstand
Bayerischer Hotel- und Gaststättenverbande wählt

Das ist der größtenteils wiedergewählte Bezirksvorstand mit (von links) Josef Auerbach, Nepomuk Röhrl, Hans-Jürgen Nägerl, Bezirksgeschäftsführer Ulrich J. Korb, Andreas Brunner und Gerhard Heidner. Bild: hfz
Vermischtes
Illschwang
18.04.2016
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Die Oberpfälzer Delegierten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) wählten im Landhotel Weißes Roß in Illschwang turnusgemäß ihren neuen Bezirksvorstand. Hans-Jürgen Nägerl , Inhaber des Betriebs, in dem die Versammlung über die Bühne ging, ist dabei erneut zum Bezirksvorsitzenden bestimmt worden.

Sein erster Stellvertreter ist ebenfalls wie bisher Andreas Brunner vom gleichnamigen Natur-Wohlfühlhotel in Arnschwang. Auch der zweite "Vize" Josef Auerbach (Hotel-Gasthof Wolfringmühle, Fensterbach) wurde in seinem Amt bestätigt, ebenso wie Schriftführer Gerhard Heidner (Hotel-Gasthof Am Schloss, Pilsach). Zum neuen Kassier wurde Nepomuk Röhrl (Gaststätte Röhrl, Eilsbrunn) gewählt. Er ersetzt Markus Walter (Rasthaus Pentling), der aus zeitlichen Gründen nicht mehr für den Posten des Schatzmeisters kandidierte.

Dehoga-Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl dankte allen Gewählten für ihr ehrenamtliches Engagement und betonte: "Die bayerischen und somit auch die Oberpfälzer Hoteliers und Gastronomen haben als Hauptleistungsträger des Tourismus im vergangenen Jahr einmal mehr Großartiges geleistet. Mit zunehmenden Gäste-, Umsatz- und Mitarbeiterzahlen wächst zugleich auch die volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Bayern und die Oberpfalz."

Sorge bereitet ihm in diesem Zusammenhang der nach wie vor anhaltende Trend von Geschäftsaufgaben, vor allem auf dem Land, seien diese Betriebe doch Voraussetzung dafür, dass Tourismus dort überhaupt stattfinden könne. Brandl: "Wirte wollen für ihre Gäste da sein, statt Formulare ausfüllen. Die immer größer werdende Verordnungslawine zieht immer mehr Betrieben den Boden unter den Füßen weg, zugleich bedarf es dringend der Anpassung jahrzehntealter Gesetze, die nicht mehr der Alltagsrealität entsprechen."

Allen voran nannte der Präsident das Arbeitszeitgesetz mit der Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. "Es geht nicht darum, dass Mitarbeiter mehr arbeiten sollen, sondern - oft genug auch auf deren eigenen Wunsch hin - flexibler einsetzbar sind", betonte der Dehoga-Chef.
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