Jubelkonfirmation in Illschwang
Hoffnung, Träume und Ängste

Die Gruppe der eisernen Jubelkonfirmanden. Bilder: no (2)
Vermischtes
Illschwang
18.05.2017
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Insgesamt 41 Männer und Frauen feierten am Sonntag Cantate in der evangelischen Kirchengemeinde Illschwang ihre Jubelkonfirmation. Gemeinsam mit Pfarrer Thomas Schertel zogen die Jubilare vom Gemeindehaus zur St.-Veit-Kirche.

(no) Für die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes sorgten der Posaunen- und der Kirchenchor. Für fünf eiserne, acht diamantene, 14 goldene und 14 silberne Jubilare war es ein besonderes Fest. In seiner Predigt erinnerte der Geistliche an diesen ganz großen Tag vor 25, 50, 60 und 70 Jahren.

Es war das erste Mal, dass sie damals so im Mittelpunkt des Interesses standen. Sie waren Jugendliche mit Hoffnungen, Träumen aber auch Ängsten. Schertel fragte die ehemaligen Konfirmanden, was daraus im Laufe der Jahrzehnte geworden ist. Es habe in diesem Zeitraum Ereignisse gegeben, mit denen sie nicht gerechnet hatten. "Es geht bei der Jubelkonfirmation nicht um die Bilanzpressekonferenz unseres Lebens, sondern wir erinnern uns an die Konfirmation und die Zusage zur eigenen Taufe. Damit denken wir an den besonderen Weg, den Gott mit uns gegangen ist", so Schertel. Die Jubilare hätten erfahren, was im Leben wichtig ist und was leicht in Vergessenheit gerät.

Der Pfarrer stellte einen Bezug zu König David her. Auch er habe klein angefangen. Schließlich wurde aus dem Hirtenjungen doch ein König. Er wurde schuldig und empfing Verzeihung. Sein Sohn lehnte sich gegen ihn auf. David habe aus dem Ja Gottes ihm gegenüber gelebt, der ihn gesegnet hat. Dies gelte an dem Festtag auch für die Jubelkonfirmanden.
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