Neujahrsempfang in Illschwang
Schritte in die richtige Richtung

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Illschwang
08.01.2016
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Kinder von Illbirgis Klimperkiste brachten Musik mit, um den Neujahrsempfang aufzulockern. Im Bild Jule Lutter mit der Altflöte und die Leiterin Agnes Guttenberger mit der Gitarre.

Mehr ist immer denkbar und wünschenswert. Aber Illschwangs Bürgermeister zeigt sich auch mit dem Erreichten zufrieden. Standortbestimmung beim Neujahrsempfang.

"Unsere Gemeinde steht gut da. Zwar konnten nicht alle Ziele erreicht, aber dennoch einige wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht werden." Mit diesem positiven Resümee eröffnete Bürgermeister Dieter Dehling (CSU) den Neujahrsempfang im Feuerwehrhaus und untermauerte diese Einschätzung mit konkreten Fakten.

Als eine Voraussetzung für diese Entwicklung beschrieb er das seinem Empfinden nach "harmonische Miteinander im Gemeinderat über alle Fraktionen hinweg". Als einen wichtigen Schritt bezeichnete Dehling die Auftragsvergabe für den Breitbandausbau, um die Weichen zur Verbesserung der Infrastruktur zu stellen. Hier zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich, dass der Fertigstellungstermin für den ersten Abschnitt im April eingehalten wird. Schon in der nächsten Gemeinderatssitzung soll die Ausschreibung für den zweiten Abschnitt auf den Weg gebracht werden.

Ebenfalls für April ist der Baubeginn für die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße von Reichertsfeld nach Altensee vorgesehen. Kurz vor Jahresende wurde auf dem Dorfplatz eine Ladestation für E-Bikes und Elektroautos in Betrieb genommen. Nur durch die Verdichtung der Lademöglichkeiten, so der Bürgermeister, können in diesem Bereich Fortschritte erzielt werden.

Auch kräftig gefeiert


Als weitere Höhepunkte im vergangenen Jahr nannte der Gastgeber "das großartige Doppeljubiläum von Feuerwehr und Sportverein", ein Fest anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Freibads und die offizielle Inbetriebnahme des Simultankirchen-Radwegs mit dem evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strom. Dehling streifte auch die welt- und europapolitische Themen wie um sich greifende Terrorakte und die anhaltenden Flüchtlingsströme. Trotz "der großartigen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung" gebe es jedoch Grenzen dieser Belastungen, weshalb die Solidarität aller europäischen Länder gefragt sei.

Der Bürgermeister schüttelte zusammen mit seinem Stellvertreter Benjamin Hiltl (UWG) beim Neujahrsempfang viele Hände und wünschte den Gästen ein gutes, vor allem gesundes 2016. Verbunden damit war der Dank an viele Ehrenamtliche. Für die musikalische Umrahmung sorgten Kinder von Illbirgis Klimperkiste, die unter der Leitung von Agnes Guttenberger verschiedene Instrumentalstücke zu Gehör brachten. Die Grußworte eröffnete Pfarrer Thomas Schertel. Er sprach davon, dass in den schönen, aber auch traurigen Momenten, die das neue Jahr mit sich bringen werde, sich jeder der Hilfe Gottes, dessen Schutz, Begleitung und Trostes sicher sein könne.

Zusammenarbeit zählt


Landtagsabgeordneter Harald Schwartz (CSU) wies darauf hin, dass sich die Staatsregierung besonders um den ländlichen Raum kümmere, was unter anderem an der Breitbandförderung, in deren Genuss auch Illschwang komme, abzulesen sei. Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik forderte er dazu auf, Werte der Toleranz neu zu beleben. Auch der Landtagskollege von der SPD, Reinhold Strobl, sprach dieses Thema an, das nur im Konsens gelöst werden könne. Neue Grenzzäune seien sicher nicht die Lösung.

Bezirksrat Richard Gassner (SPD) verwies auf die soziale Leistungskraft des Bezirks, was sich im Landkreis am Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie ablesen lasse. Die stellvertretende Landrätin und Bürgermeisterin im Birgland, Brigitte Bachmann (SPD), sprach von einer positiven Atmosphäre im Kreistag und konstruktiven Zusammenarbeit als Nachbargemeinde von Illschwang.
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