Unvorsichtiges Überholmanöver löst bei Rastanlage Unfall und Vollsperrung aus
Honda Civic legt die A 6 lahm

Der Honda Civic war nach der Kollision mit dem Audi, dem Lkw und der Leitplanke total demoliert. Seine beiden Insassen erlitten lediglich leichte Verletzungen, die im Amberger Klinikum behandelt wurden. Das Rad im Vordergrund gehört zum Audi A 6. Die Illschwanger Feuerwehr kümmerte sich um die Bergungs- und Aufräumarbeiten. Gegen 17.15 Uhr konnte der Verkehr wieder frei fließen. Bilder: gf (2)
Vermischtes
Illschwang
17.06.2016
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Für stundenlange Behinderungen auf der A 6 in Richtung Amberg sorgte am Freitagnachmittag ein Verkehrsunfall bei der Rastanlage Oberpfälzer Alb.

Verursacherin war nach Angaben der VPI Amberg eine 20-Jährige aus dem Landkreis Neustadt/Aisch, die gegen 15.30 Uhr mit ihrem Honda Civic hinter einem Lkw aus Tschechien die Rastanlage verließ. Während der Laster noch auf dem Beschleunigungsstreifen Fahrt aufnahm und auf die rechte Spur wechselte, wollte ihn die junge Frau gleich überholen und zog links an ihm vorbei. Dabei übersah sie jedoch, dass von hinten ein Audi A 6 mit circa 170 km/h heranschoss.

Der 46-jährige Amberger am Steuer des Wagens versuchte noch auszuweichen, doch erwischte er den Honda, der dadurch auf den Lkw prallte und schließlich auf der rechten Spur in der Leitplanke landete. Die 20-Jährige und ihr Beifahrer wurden leicht verletzt; ihr Auto war ein wirtschaftlicher Totalschaden von knapp 5000 Euro. Ähnlich hoch lag der Schaden am Lkw, während er beim Audi um die 40 000 Euro betragen dürfte. Für die Bergung der Fahrzeuge wurde die Autobahn in dieser Richtung eine halbe Stunde lang komplett gesperrt. In der restlichen Zeit schlängelte sich der Verkehr zwischen den Autowracks durch. Der Rückstau war 14 Kilometer lang. Die Feuerwehr Illschwang sorgte für Ordnung.
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