Zuber kaltgestellt
Naturerlebnisbad hat für Bottich keine Verwendung

Anheizen und reinspringen. Das möchte man gern bei dem Anblick. Heißes Wasser im Zuber, wärmende Getränke auf der Umrandung, das wäre sicherlich ein romantisches Vergnügen. Das Naturerlebnisbad kann mit dem Werk der Wandergesellen allerdings nicht anfangen. Bild: bkr
Freizeit
Immenreuth
23.10.2016
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Auf dem Zeltlagerplatz neben dem Naturerlebnisbad befindet sich ein wunderschöner Zuber. Er steht auf einer gemauerten Feuerstelle und kann aufgeheizt werden. 15 Personen finden darin bequem Platz. Die Wandergesellen haben ihn angefertigt. Zwei Meter breit, drei Meter lang und 1,15 Meter tief. Eine Sitzbank im Inneren dient zum sitzen und entspannten Plausch.

Eigentlich sollte der Zuber eine kleine Attraktion im Naturerlebnisbad werden. Doch dem stehen Vorschriften zur Hygiene und Sicherheit entgegen. Das Wasser im Zuber muss ständig überprüft und entkeimt werden. Der Philosophie des Naturerlebnisbades steht aber die geforderte Chlorung entgegen, betont der Geschäftsführer des Naturerlebnisbades, Heinz Lorenz. Ein weiterer Punkt sind die einzuhaltenden Sicherheitsvorschriften. Das Ergebnis der strengen Auflagen lautet unterm Strich: "Der Zuber kann nicht für die Öffentlichkeit betrieben werden".

Zum Wegwerfen ist das aus Lärchenholz gebaute Prachtstück zu schade. Da es leicht zu versetzen ist, könnte es einen Verein übergeben werden. Drei bis vier Stunden muss geschürt werden, bis die gewünschte Badetemperatur erreicht ist. Am ersten Novemberwochenende wird dies der Fall sein, wenn sich die Wandergesellen nochmals in Immenreuth treffen. Das Wasser des Zubers wird dann abgelassen und das Teil abgedeckt. Selbst leer sei der Zuber noch eine Gefahrenstelle, bedauert Heinz Lorenz.
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