Behörden in Region gut aufgehoben

Vorsitzender Lothar Porst (sitzend Mitte) führt auch die neue CSU-Vorstandsriege. Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht (rechts) leitete die Neuwahlen und sprach ein Grußwort, an dem sich die Mitglieder mit mehreren Wortbeiträgen beteiligten. Bild: mez
Lokales
Immenreuth
20.03.2015
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Den Vorsitz beim Immenreuther Sportverein hat Heinz Lorenz bereits übernommen. Künftig wirkt der Bürgermeister auch beim CSU-Ortsverband im Vorstand mit.

Neben Johannes Frauenholz aus Plößberg übernahm Heinz Lorenz in der Jahreshauptversammlung im Sportheim einen der beiden neuen Beisitzerposten. Aus dieser Runde war Regine Schreyer aus Ahornberg auf eigenen Wunsch hin ausgeschieden. Ihr dankte der wiedergewählte Vorsitzende Lothar Porst für das gezeigte Engagement.

Chronologisch blickte er auf 2014 zurück. Dabei erinnerte er unter anderem an die Bürgergespräche mit den Abgeordneten Albert Rupprecht und Tobias Reis, den Besuch des EU-Parlamentariers Albert Deß im Naturerlebnisbad sowie Besuch des 125. Jubiläums der Feuerwehr Punreuth und des 90-Jährigen des Sängerbundes. Bei der Winterwanderung ehrte der Ortsverband 13 Mitglieder für ihre Treue. Porst selbst beteiligte sich an der Jahreshauptversammlung der Jungen Union.

104 Mitglieder

Im Kalender standen zudem drei Vorstandssitzungen und ein Preisschafkopf, wofür er allen Helfern und Spendern dankte. Dessen Erfolg machte sich beim Kassenbericht von Schatzmeister Roman Melzner bemerkbar, dem die Revisoren Martin Doleschal und Wilhelm König eine einwandfreie Arbeit bestätigten. Aktuell zählt der Ortsverband 104 Mitglieder. Fünf Neumitgliedern stand ein Austritt gegenüber.

Lothar Porst ging ebenso wie Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht auf die Behördenverlagerungen ein. Er unterstrich den Wert von staatlichen Arbeitsstellen auf dem flachen Land. Unabhängig davon, welche Städte in der Region künftig mehr Behördenstellen erhalten werden, verbessere dieser Schritt jedenfalls die Zukunftsaussichten junger Schulabgänger. In den Ballungszentren hätten nicht nur sie mit höheren Miet- und Lebenshaltungskosten zu kämpfen.

Rupprecht erinnerte ebenso an die Bundesbehörden Zoll, Bundespolizei und Bundeswehr. Durch hartnäckige Verhandlungen seien so in der Vergangenheit rund 2000 neue Arbeitsplätze für die Region gewonnen worden. Im Zeitalter des Internets sei eine solche Verlagerung kein Problem mehr: "Es ist mittlerweile wurscht, wo eine Behörde ihren Sitz hat."

Der Abgeordnete begründete auch ausführlich, warum er als eines von 32 Bundestagsmitgliedern gegen eine Verlängerung des Griechenland-Pakets gestimmt hatte. "Finanziell können wir uns einen ,Grexit' leisten. Was ist es aber für ein Signal an weitere, gerade südländische Staaten, wenn wir uns immer mehr alles gefallen lassen?", gab Rupprecht zu bedenken
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