Der Knoblauch aus den Anden

Lokales
Immenreuth
12.03.2015
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Die Gartler stehen in den Startlöchern. Ende Februar begann die Anzuchtsaat. Wer zu früh sät, riskiert, dass die Pflanzen in die Höhe schießen und instabil werden. Außerdem lohnt es sich, rechtzeitig einen Blick ins Treibhaus zu werfen. Wühlmäuse und Maulwürfe beenden ihre Winterruhe immer früher. Wer sein Gewächshaus gegen die ungebetenen Gäste nicht mit einem feinmaschigen Drahtgitter abgesichert hat, kann zu einer biologischen Waffe greifen: Anden-Knofi oder Andenknoblauch.

Im Gewächshaus zeigt er jetzt bereits seine Blüten. Die Blätter halten nicht nur Schädlinge ab, sie eignen sich mit ihrem Aroma ideal zum Würzen. Eine einzige Blüte soll dabei so scharf und würzig sein, wie eine ganze Knoblauchzehe. Bis auf eine kurze Ruhepause im Sommer können die Blätter das ganze Jahr geerntet werden.
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