Drechseln mit Meister Spreng

Mit viel Geduld und fachlicher Kompetenz brachte Erich Spreng den Schülern die Technik des Drechselns näher.
Lokales
Immenreuth
11.06.2015
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Auf dem Stundenplan der achten Klasse des Förderzentrums stand im Zuge der Berufsorientierung ein Drechselkurs. Schulleiter Wolfgang Schmid hatte dazu Handwerksmeister Erich Spreng aus Egweil eingeladen.

Der Profi-Drechsler hatte alles dabei für einen vierstündigen Schnupper-Grundkurs des uralten und gleichzeitig hochmodernen Drechslerhandwerks: zwölf kleine Drechselbänke mit Antrieb, Schutzbrillen, Arbeitsschürzen, vorgefertigte Rundhölzer, Schleifpapiere, sehr scharfe Messer, Modelle aus vorherigen Kursen und ein didaktisch ausgefeiltes Konzept.

"Wie funktioniert das Drechseln ?", war das Thema der theoretischen Einführung vom Aufbau der Drehbank bis zu den einzelnen Holzarten und ihren Eigenschaften. Dann konnte es losgehen: Maschine starten, Messer auflegen und langsam an das sich drehende Rundholz heranführen. Zu erst wurde klassisches Langholzdrechseln geübt, noch keine filigrane Technik. Meister Spreng zeigte den Schülern, wie sauberes konzentriertes Arbeiten an der Drechselbank funktioniert. Alle Beteiligten waren begeistert bei der Sache und schufen kunstvolle Formen, Strukturen und Profile.

Anschließend kamen die konkreten Aufgabenstellungen: Ein Salz- und Pfefferstreuer-Set sowie ein Kerzenständer mussten als eigene Werkstücke mit individuellen Mustern geformt werden. Das motivierte, und im Werkraum herrschte ein permanentes Surren der Drechselmaschinen parallel zum Entstehen riesiger Holzspanabfälle. Währenddessen erklärte Erich Spreng: "Unter Drechseln versteht man das Bearbeiten eines Holzstückes auf einer Drechselbank mit Hilfe verschiedener holzabhebender Werkzeuge. Ideenreichtum und Kreativität sind gefordert."

Diese lieferten die Schüler in Fülle ab. Am Ende des Kurses durften sie ihre Werkstücke mit nach Hause nehmen und dort stolz präsentieren.
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