Gemeinde tritt Geopark Bayern-Böhmen bei
Vorteile für Tourismus nutzen

Lokales
Immenreuth
30.04.2010
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Die Gemeinde wird Mitglied im Verein "Geopark Bayern-Böhmen e.V.". Einen entsprechenden Beschluss fällte der Gemeinderat am Mittwoch. "Der Verein ist eine ganz tolle Sache", unterstrich der Rathauschef Peter Merkl und bezeichnete Dr. Andreas Peterek als einen ganz engagierten Mann. Pro Einwohner fällt ein Mitgliedsbeitrag von zehn Cent, somit rund 186 Euro im Jahr, an.

Zur Frage von Eberhard Besold (Freie Wähler) nach den Vorteilen einer Mitgliedschaft führte das Gemeindeoberhaupt aus, dass viele Leistungen in Anspruch genommen werden könnten, um zum Beispiel die Schönheit des Fichtelgebirges zu erkunden. Mit 13 000 Gästen im Vorjahr trage der Verein zur Stärkung des Tourismus im Landkreis bei. Schulklassen oder Jugendgruppen könnten Ranger für Geotouren einladen, ergänzte Josef Hecht (CSU).

Ja zu Bänken

Zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur entschloss sich der Gemeinderat auf Anregung des InitiAKTIVkreises Tirschenreuth, auch zwei Bänke und eine Sitzgruppe aus Granit zu beschaffen. 3000 Euro kostet eine Garnitur und 1500 Euro eine Sitzbank. Nach Abzug der Förderung verbleiben ein Eigenanteil von 750 für eine Garnitur beziehungsweise 375 Euro für eine Bank bei der Gemeinde. Die beiden Bänke sollen in der Gabellohe und an der Straße zwischen Immenreuth und Kulmain aufgestellt werden. Für die Garnitur ist Punreuth vorgesehen.

Zuschuss für Kachelofen

Mit 1000 Euro fördert der Gemeinderat den Austausch des 30 Jahre alten Kachelofens der Bergwacht Tannenberg in ihrer Diensthütte. Ihren Antrag begründeten die Retter mit der Reparaturbedürftigkeit und der Forderung des Kaminkehrers. Nach dem eingeholten Angebot belaufen sich die Kosten auf insgesamt 6910 Euro, die aus den eigenen Finanzen nicht zu schultern sind. Die Bergwacht versicherte, auch in Zukunft für die Sicherheit und dem Naturschutz da zu sein.

Gemeinderat Ludwig Melzner (SPD) brachte den Wunsch eines Gemeindebürgers für eine Straßenleuchte an der Einmündung des Erikaweges in die Staatsstraße 2177 vor. Weniger begeistert zeigte sich darüber Bürgermeister Peter Merkl. "Eine sehr teure Sache", meinte er. Ein Kabel müsste extra verlegt und der Gehsteig aufgebrochen werden. Ein Angebot allerdings wird er einholen.

Weiter bat Ludwig Melzner um Information über die neuen Vorgaben zur Meldung von Veranstaltungen. Die Änderungen werden laut Merkl im nächsten Gemeinderundbrief enthalten sein.
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