Immenreuth: Baustellen und Umleitungen stellen Geduld der Pendler auf die Probe
Oberfränkische Irrwege

Lokales
Immenreuth
31.10.2014
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Alle Wege führen nach Rom, aber keiner nach Bayreuth. Vielen Immenreuthern drängt sich derzeit dieser Eindruck auf. Baustellen und Umleitungen stellen die Geduld auf die Probe.

Nicht nur Berufspendler und gewerblicher Verkehr auf der Staatsstraße 2177 müssen mehr Zeit einplanen. Seit 13. Oktober blockiert eine Baustelle im fränkischen Waizenreuth die wichtigste Verbindung nach Bayreuth. Erst Mitte Dezember wird der Verkehr dort wieder fließen, bis dann im Frühjahr die Straße für einen weiteren Bauabschnitt gesperrt wird.

Baustellen auf Umleitung

Kompliziert wird es nun, weil die offiziellen Umleitungen über die B 22 nach Speichersdorf oder von Kulmain über Brand, Fichtelberg und Warmensteinach ebenfalls nicht freit sind. Am 13. Oktober begannen auf der B 22 die Bauarbeiten an der Anschlussstelle Aichig bei Bayreuth. Die Einmündung wird in einen Kreisverkehr umgebaut: vorgesehene Bauzeit sechs Wochen. Ein zusätzlicher Umweg ergibt sich am Stadtrand von Bayreuth.

Ab Montag, 3. November, wird auch die Ortsdurchfahrt in Warmensteinach bis 8. November gesperrt sein. Die Umleitung über Kulmain und Fichtelberg für die Baustelle in Waizenreuth wird dann aufgehoben, der gesamte Verkehr zur Staatsstraße 2177 bis Kirchenpingarten und von dort nach Speichersdorf auf die B 22 umgeleitet.

Für Ortskundige gibt es Schleichwege - aber auch dort wird es langsam eng. Auf der schmalen Gemeindeverbindungsstraßen über Kirmsees und Fischbach nach Weidenberg trifft man immer häufiger auf große Lkw, denen das Navi die Abkürzung verraten hat.

Für weitere Verwirrung sorgte zuletzt die Beschilderung der Umleitungsstrecke für Warmensteinach. Bei Kirchenpingarten stand plötzlich ein Schild, das andeutete, die Sperrung in Waizenreuth sei aufgehoben.

Zu schmal

300 000 Euro werden dort derzeit zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Bushaltestelle und des Abbiegeverkehrs verbaut. Die Bauzeit, lassen das Straßenbauamt Bayreuth und das bauausführende Unternehmen verlauten, sei angemessen. Eine halbseitige Sperrung der Straße sei nicht möglich. Die Staatsstraße ist nur sechs Meter breit. Aus Gründen der Arbeitssicherheit kann kein Verkehr vorbeigeleitet werden. Dies wäre erst ab einer Breite von sieben Metern erlaubt, heißt es vonseiten des Bauunternehmens aus.
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