Immenreuther Reservisten beim Drei-Länder-Marsch
Unter 180 Grenzgängern

Zusammen mit tschechischen Soldaten legten die Immenreuther Reservisten Christian Wolf und Bernhard Kreuzer (Zweiter und Dritter von rechts) am Grenzstein des Dreiländerecks einen Zwischenstopp ein. Stefan Gewinner hatte sich einer Eilmarschgruppe angeschlossen. Bild: kr
Lokales
Immenreuth
07.10.2014
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Im Zeichen grenzüberschreitender Freundschaft und des Falls des "Eisernen Vorhanges" vor 25 Jahren stand der Drei-Länder-Marsch am Wochenende in Freyung. 180 Reservisten und Soldaten aus Polen, der Slowakei, Tschechien, Österreich, Italien, Ungarn, der Schweiz und Deutschland beteiligten sich. Mit Bernhard Kreuzer, Stefan Gewinner und Christian Wolf reisten auch drei Immenreuther Kameraden in den Bayerischen Wald.

Herrliches Herbstwetter begleitete den ersten Marschtag. Er startete in Altreichenau und führte über teilweise sehr steinige und steile Wege über den Dreisessel zum Dreiländereck. Der Abstieg zum Adalbert-Stifter-Denkmal und dem Plöckensteinsee führte auf tschechischer Seite nach Österreich ins Hochfichtgebiet. Ziel der mehr als 36 Kilometer langen Runde mit über 1000 Höhenmetern war wieder am Ausgangspunkt in Altreichenau. Der zweite Marschtag rund um Freyung stellte auf weiteren 25 Kilometern ebensolche Anforderungen an die Kondition.

Die Bedeutung des Marsches als Zeichen für den Frieden und die Sicherheit in Europa stellten die Redner beim Kameradschaftsabend immer wieder in den Mittelpunkt. Die Reservisten, so hieß es, leisteten hier einen wichtigen Beitrag.
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