Mit feiner Nase auf der Suche nach Vermissten: Verein "K-9 Suchhunde Ostbayern" übt in ...
Schule auf den Hund gekommen

Eva Fuhrmann, Vorsitzende des Vereins "K-9 Suchhunde Ostbayern", (links) mit der Leiterin des Stützpunkts Marina Lautner aus Immenreuth (sitzend, Zweite von rechts) und den zwei- und vierbeinigen Teilnehmern am Ausbildungskurs für Suchhunde. Bild: bkr
Lokales
Immenreuth
31.03.2015
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Die Suche der Mantrailer-Hunde des Vereins "K-9 Suchhunde Ostbayern" in der Grundschule blieb erfolglos. Sie fanden kein Kind, das dem Schulalltag entflohen war. Alle genossen bereits die Osterferien. Jonas, der Zögling von Vorsitzender Eva Fuhrmann, musste deshalb die Rolle des "verlorenen Sohns" übernehmen.

Zehn Hunde verschiedener Rassen aus dem Stützpunktbereich Kemnath, der sich von Bayreuth bis Marktredwitz erstreckt, stellten bei einem Kurs den ganzen Tag lang ihre gute Nase unter Beweis. Die Tiere sind speziell zur Suche von Menschen, aber auch entlaufenen oder verletzten Wildtieren ausgebildet.

Fünf Sportprüfungen müssen sie ablegen und wer besonders talentiert ist, schafft den Sprung zur Rettungshundeausbildung. "Eine Schule ist besonders zum Üben geeignet", sagt Eva Fuhrmann. Hier gibt es jede Menge Geruchsspuren. Bis auf den Individualgeruch der zu suchenden Person, muss der Hund alle anderen Fährten ausblenden. Der Weg kann dabei über Wiesen und Äcker, durch Wälder und Städte oder Gebäude, wie eben der Grundschule, führen - eine hohe Anforderung.

Marina Lautner aus Immenreuth, Trainerin und Leiterin des Kemnather Stützpunktes, demonstrierte mit welchem Eifer ein Suchhund an die Arbeit geht. Kaum zu bremsen war er, jagte durch die Flure und in die oberen Stockwerke bis er Jonas hinter einer Bücherwand aufstöberte.

Das Training dient dazu, Hunden die Angst vor Menschen zu nehmen, sie auszulasten oder sie zu beschäftigen. Bürgermeister Heinz Lorenz stellte unbürokratisch das Schulgebäude für die Ausbildung zur Verfügung.
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