Mit Kemnatherin Larissa Bothner fangen in Immenreuth zudem 40 Kinder mit Tennis an - Nur ein ...
"Naheliegende" Lösung bei Trainersuche

Lokales
Immenreuth
30.01.2015
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Qualifiziert, engagiert, zuverlässig und nicht zu teuer, so lautete das Anforderungsprofil für den neuen Jugendtrainer der Tennisabteilung. Entsprechend schwierig gestaltete sich die Suche, berichtete Katrin Riedel in der Jahreshauptversammlung des Sportvereins. Doch die Mühe zahlte sich aus.

Laut Riedel, die ebenso für die Damenmannschaft des Vereins verantwortlich zeichnet, sei man über Anja Scherm, die sich der Jugendarbeit im Verein angenommen hat, und den Bayerischen Tennisverband auf Larissa Bothner aus Kemnath aufmerksam geworden. Die 19-Jährige habe ganz frisch ihren Trainerschein erworben und sei selbst froh darüber gewesen, gleich im Nachbarort einen Verein zu finden, wo sie Trainingsstunden abhalten kann. Und mit der neuen Jugendtrainerin kamen rund 40 Kinder, die sich neu für den Tennissport begeistern ließen.

Positive Rückmeldungen

Bothner habe den Saisonauftakt mit einem Schnuppertraining bestritten. Den ganzen Sommer über leitete sie das Jugendtraining für insgesamt sechs Gruppen. "Wir hatten nur positive Rückmeldungen von Kindern und Eltern", erinnerte Riedel. Sie lobten das abwechslungsreiche und interessante Training. "Bleibt zu hoffen, dass auch viele Kinder der Tennisabteilung treu bleiben, um in den kommenden Jahren wieder eine Jugendmannschaft zum Punktspielbetrieb melden zu können." Riedel versprach, am Ball zu bleiben und auch dieses Jahr wieder Schnuppertrainingsstunden anzubieten.

Im vergangenen Jahr nahm erneut nur eine Damenmannschaft am Punktspielbetrieb teil, bedauerte Katrin Riedel. Das Team musste mit zwei Stammspielerinnen weniger auskommen und konnte daher die guten Ergebnisse aus den vergangenen Jahren nicht halten. In der Kreisklasse 1 bestritt die Mannschaft fünf Punktspiele, wobei sie zum Ende der Sommersaison immer besser wurde.

Dennoch landeten die Damen auf dem vorletzten Tabellenplatz, obwohl die Teams auf den Plätzen drei bis fünf mit die gleichen Punkte hatten. Nur die ersten beiden Mannschaften konnten sich wirklich absetzen.

Riedel dankte ausdrücklich Willy Merkl, der immer für die Sparte da sei, sowie bei allen SVI-Mitgliedern, die nicht zur Tennisabteilung gehören, aber heuer trotzdem hilfreich zur Seite standen.
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