Nur die Kosten noch nicht fix

Das erste Haus ist bereits im Bau. Das von zwei Bäumen (rechts) eingefasste Feldkreuz bleibt erhalten. Die Straße wird leicht herumgeführt und der dörfliche Charakter bleibt erhalten. Bild: bkr
Lokales
Immenreuth
15.11.2014
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Die Erschließung des ersten Abschnittes des Baugebietes Steinäcker nimmt konkrete Formen an. Die Entscheidung fiel am Donnerstag nach der Vorstellung der Planungsunterlagen durch das beauftragte Architekturbüro Schultes aus Grafenwöhr.

Einstimmig sprachen sich die Gemeinderäte auch dafür aus, im Januar die Ausschreibung für die Erschließung der 22 Bauparzellen auf den Weg zu bringen. Noch keine Aussage gibt es über die zu erwarteten Kosten. Einige Berechnungen stehen noch aus. Bürgermeister Heinz Lorenz will deshalb erst dann Zahlen veröffentlichen, wenn diese konkret sind. Eine ständige Korrektur verursache nach seinen Worten nur Unruhe. Dann werden auch die Anlieger zu einem Gespräch eingeladen und die Öffentlichkeit informiert.

Diplom-Ingenieur Michael Wagner erläuterte die vorgesehenen Maßnahmen. Das Baugebiet erhält demnach beim Kanal ein Trennwassersystem. In den Flötzbach wird das Grundwasser über den verrohrten Werkkanal der Firma Kausler abgeleitet und das Schmutzwasser an die Kanalisation im Alten Dorf angeschlossen. Jede Parzelle wird mit den erforderlichen Anschlüssen für Wasser, Kanal, Strom, Telefon und Internet versehen. Der Straßenquerschnitt wird auf 6,50 Meter erweitert. Fünf Meter misst die Straßenbreite.

Zwei Schikanen

Gehwege mit abgesenkten Bordsteinen führen entlang der beiden Planstraßen A und B (Steinäcker und Droiäckerstraße). Zwei Schikanen am Anfang und Ende der Straßen dienen der Verkehrsberuhigung. Der landwirtschaftliche und Lkw-Verkehr werden dadurch nicht beeinträchtigt, versicherte Michael Wagner. Die Schikanen selbst bestehen aus jeweils drei Fahrbahn-Einengungen mit trapezförmigen Pflanzflächen am Rand. Die rot asphaltierten Flächen der Schikanen werden sieben Zentimeter überhöht. Die mittlere ist fünf und die beiden äußeren sind 3,5 Meter breit. Ihr Abstand ist so gewählt, dass sich eine Beschleunigung zwischen ihnen nicht lohnt.

Keine Probleme erwartet der Ingenieur bei der häuslichen Abwasserbeseitigung, soweit die normale Kellertiefe nicht unterschritten wird. Die Planungstiefe liegt bei 3,40 Meter.

Breitere Einfahrt

Verbessert wird die Einfahrtsituation in die Staatsstraße 2177 im Alten Dorf. Sie wird verbreitert. Als zusätzliche Arbeit kündigte Bürgermeister Heinz Lorenz die Beseitigung von baulichen Mängeln des Trennwasserkanals an, der durch das Kindergartengelände führt. Vor der Neuanlage der Grünfläche werden diese beseitigt, teilte er auf Anfrage von Maria Frauenholz mit.
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