Sonderpädagogisches Förderzentrum bei Markgraf
Bau-Riese direkt vor der Haustüre

Die Schülergruppe mit Lehrerin Thekla Franz, Rektor Wolfgang Schmid (Zweiter von rechts) und Werkstattleiter Matthias Melzner (rechts) beim Rundgang durch das Betriebsgelände. Bild: ak
Lokales
Immenreuth
30.10.2014
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Einen Blick hinter den Zaun des Betriebsgeländes und in die Fertigungshallen der Baufirma Markgraf erhielten die Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums. Begleitet von Sonderschulrektor Wolfgang Schmid und Fachlehrerin Thekla Franz bekamen die Lehrlinge und Facharbeiter von morgen einen Einblick in den Betriebsablauf, die Logistik und Fertigteilherstellung.

Firmenvertreter Matthias Melzner stellte im Schulungsraum den Betrieb und sein Dienstleistungs- und Produktspektrum vor. Die Firma Markgraf beschäftigt rund 700 Mitarbeiter bei einem Bauleistungsvolumen von rund 300 Millionen Euro pro Jahr. Fast jeder Zehnte dabei ist ein Azubi. "Jeder Auftrag und Arbeitstag ist eine Herausforderung, Langeweile ein Fremdwort", bestätigte Melzner. Er stellte die Berufssparten vor. Anschließend führte er die Schülergruppe über das Betriebsgelände. Die Kinder gewannen einen Eindruck von der Arbeit in der Werkstatt und staunten über den großen Fuhr- und Maschinenpark.

In der Halle für Betonfertigteilherstellung erläuterte Melzner den Schülern die Arbeitsschritte von der Fertigung der Schalung, über die Herstellung der Stahlbewehrung bis zum Betonieren und Transport der Betonfertigteile. Diese finden im Brücken-, Hallen- aber auch im Wohnungsbau in ganz Deutschland Verwendung. Ganz intensiv erklärte er den beruflichen Werdegang eines Lehrlings in der Baufirma. Er erläuterte die zahlreichen Ausbildungsberufe, die erlernt werden können. Er ging auf die Chancen bei der Lehrlingsausbildung und im Beruf ein. Ein Großteil der Betriebsangehörigen wurde selbst ausgebildet und bildet das Rückgrat der Firma. Bei einer kleinen Fragestunde stand der Werkstattleiter den Schülern Rede und Antwort.

Fragen nach der Möglichkeit eines Betriebspraktikums beantwortet Melzner mit einem klaren Ja. Als kleine Überraschung führte er die Schülergruppe auf den Turm der Betonmischanlage. Von dort hatten die Kinder einen herrlichen Ausblick über das Firmengelände, den Ort und ihre Schule. Zum Abschluss der Betriebsbesichtigung ließen sich die Schüler noch eine Brotzeit schmecken, bevor es wieder in den Unterricht ging. Dort vertieften Fragebögen zur Betriebserkundung die vielen Informationen.
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