SPZ schaut bei der Herstellung von Brot, Semmel und Gebäck über die Schulter
Mögliche Bäcker von morgen

Genau zuschauen, um anschließend selbst aktiv zu werden. Die Besucher nahmen ihre selbst kreierten Gebäcke mit in die Schule. Bild: ak
Lokales
Immenreuth
26.11.2014
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Die Schüler der Klasse 5/6 des Sonderpädagogischen Förderzentrums statteten der Bäckerei Bauer einen Besuch ab. Zusammen mit Klassenlehrerin Kornelia Dumler und Fachlehrerin Thekla Franz schauten sie Bäckermeister Josef Bauer und seinen Gesellen über die Schulter. Zuvor war im Heimat- und Sachkundeunterricht das Thema Getreide aus verschiedenen Perspektiven behandelt worden.

Die Schüler lernten unterschiedliche Getreidearten kennen und zu welchen Nahrungsmitteln sie verarbeitet werden. Sie säten Getreide an und ließen es unter verschiedenen Bedingungen heranwachsen. Die Weiterverarbeitung der Getreidekörner zu Mehl lernten die Kinder bei einem Mühlenbesuch kennen. In der Bäckerei waren sie bei der Herstellung von Brot, Semmel, Breze oder Gebäck mit dabei, verfolgten die einzelnen Arbeitsschritte und halfen bei der Herstellung.

Sie lernten Arbeitsgeräte wie Knetmaschine, Wirk- und Teigteilmaschine, Stüpfelmaschine, Hörnchenwickel- und Laugenmaschine samt Einsatzbereich und Funktionen kennen. Informationen über das Berufsbild und die Ausbildung schlossen sich an. Großen Spaß machte es individuelle Brezen, Zöpfe oder Knoten zu formen. Das selbst kreierte Laugengebäck wurde in der Schule genussvoll verspeist. Betriebsbesichtigungen sind ein erster Schritt, sich selbst die Frage "Was kann ich und was will ich werden?" zu beantworten. In der Abschlussklasse helfen zudem Praktika, um Kontakte zu möglichen Lehrbetrieben zu knüpfen.
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