Start ins neue Bienenjahr: Miese Arbeitsbedingungen für wichtige Arbeiter

Start ins neue Bienenjahr: Miese Arbeitsbedingungen für wichtige Arbeiter (bkr) Bei Franz Ekart lockt die Frühlingssonne die Bienen aus dem Stock. Von 100 Nutzpflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, befruchten die Insekten 71, weiß der Immenreuther Imker. Der Mensch macht es ihnen nicht leicht: In den Pollen und im Nektar stecken Pestizide. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit hat darum einige Pflanzenschutzmittel aus dem Verkehr gezogen. Greenpeace fordert ein vol
Lokales
Immenreuth
18.03.2015
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Bei Franz Ekart lockt die Frühlingssonne die Bienen aus dem Stock. Von 100 Nutzpflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, befruchten die Insekten 71, weiß der Immenreuther Imker. Der Mensch macht es ihnen nicht leicht: In den Pollen und im Nektar stecken Pestizide. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit hat darum einige Pflanzenschutzmittel aus dem Verkehr gezogen. Greenpeace fordert ein vollständiges Verbot. Dazu wäre es nötig die Futterlücke zwischen Mai und Juli zu schließen, wenn Raps, Löwenzahn und Obstbäume verblüht sind. Blumenwiesen, die nur ein- oder zweimal im Jahr gemäht werden, gibt es kaum noch. Der Imker macht sich inzwischen neue Sorgen: Gen-Maispollen überbrücken bis zu 4,5 Kilometer, statt wie angenommen 20 bis 30 Meter. Eine Übertragung auf nicht genveränderten Mais sei da kaum zu verhindern. Arbeit und Ärger gehen den Bienen nicht aus. Bild: bkr
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