Storch leistet gute Arbeit

Der Weg zur Besichtigung des Erweiterungsbaus ist frei. Die Leiterin des Kindergartens Herz-Jesu, Martina Daubner, Bürgermeister Heinz Lorenz und Pfarrer Markus Bruckner (von links) durchschnitten das Band. Bild: bkr
Lokales
Immenreuth
26.05.2015
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Vor vier Jahren musste eine Gruppe des Kindergartens wegen Platzmangels in das Pfarrheim ausgelagert werden. Damit ist jetzt Schluss. Der Bedarf ist da, und nun kommt alles wieder unter ein Dach.

Am 5. und 6. Juni wird im neu erstellten Erweiterungsbau eingeräumt. Am 8. Juni sind alle Gruppen und die Kinderkrippe unter einem Dach vereint. "Wir sind froh, wenn alle Kinder wieder in einem Gebäude sind, weil die dezentrale Betreuung viel organisatorischen Aufwand mit sich brachte", betonte Kirchenpfleger Alois Melzner, der zugleich die Finanzen des Aufwandsträgers, der Kirchenstiftung verwaltet. Dabei durfte er sich über die vorausschauende Planungen seiner Vorgänger freuen.

Durch Grundstückserweiterungen sorgten sie dafür, dass trotz des Erweiterungstrakts noch mehr Areal zur Verfügung steht, als gesetzlich vorgeschrieben ist. "Das heißt nicht, wir wollen noch etwas bauen", wehrte Melzner bei der Besichtigung der neuen Räume ab.

Tochter dabei

Begeistert vom gelungenen Werk war auch Bürgermeister Heinz Lorenz, dessen Tochter Virginia die neuen Räume mit besichtigte und sie bald nutzen darf. "Endlich sind die Räume entsprechend der Kinderzahl. Was mir persönlich gefällt, ist, dass viel Raum bleibt und bisher fremd genutzte Räume wieder ihren Bestimmungen zugeführt werden können." Im Pfarrheim können nun wieder Veranstaltungen stattfinden. Die Vereine haben die Räume wegen ihrer Barrierefreiheit vermisst. Im Kindergarten erhalten die bisherigen Räume ihre alte Funktion zurück.

Allerdings steht noch ein zweiter Bauabschnitt an. Eine zweite Kinderkrippe wird bei noch anstehenden Umbauarbeiten ins Leben gerufen. Der Bedarf ist da. Alois Melzner überlegt, ob der Kindergarten nicht schon ab 6.30 Uhr geöffnet werden kann. Hochachtung zollt Pfarrer Markus Bruckner dem Kindergartenpersonal. Sie mussten bei den Um- und Erweiterungsmaßnahmen die Hauptlast tragen. Dabei haben sich die Erzieherinnen auf ein neues Aufgabenfeld intensiv vorbereitet.

Die Leiterin des Kindergartens Herz-Jesu, Martina Daubner, verwies bei der Führung durch die neuen Gruppenräume auf das Schillings-Konzept, einem Bewegungskonzept. Es fordert Einsatz und Flexibilität von den Erzieherinnen. Sie haben sich entsprechenden Fortbildungen unterzogen, betonte Martina Daubner. "Die Kinder können nach ihren persönlichen Bedürfnissen entscheiden, zu welchen Werkstätten sie gehen", ergänzte sie.

106 Kinder

Ein Jahr haben die Neubau-Arbeiten beansprucht. Drei Gruppenräume mit je einem Intensivraum wurden geschaffen. Die Planungsarbeit von Architekt Christian Drehhobel erleichterte das Genehmigungsverfahren beim Ordinariat, lobte Melzner. 106 Kinder werden derzeit betreut. "Die Kinder sind begeistert", strahlte Martina Daubner als sie mit Bürgermeister Lorenz und Pfarrer Bruckner das Band zum Neubau durchschnitt.
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