Thomas Löw und Liborius Gräßmann neue Geschäftsführer
Markgraf baut auf bewährte Kräfte

Thomas Löw (rechts) löst Karl-Günter Krauß (Dritter von links) als Geschäftsführer Tiefbau ab, Liborius Gräßmann (Dritter von rechts) füllt die Lücke, die durch den Tod von Rainer Markgraf entstanden ist. Zur Berufung gratulierten (von links) Jochen Becker, Dr. Hannspeter Riedel, Winfried Praller (Geschäftsführer Hochbau), Irene Markgraf und Manfred Thümmler. Bild: bkr
Lokales
Immenreuth
30.09.2015
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Karl-Günter Krauß, langjähriger Geschäftsführer für den Geschäftsbereich Tiefbau bei der Bauunternehmung Markgraf, beendet nach 43 Jahren Betriebszugehörigkeit seine Tätigkeit. Seinen Stellvertreter, den 54-jährigen Diplom-Ingenieur (FH) Thomas Löw, berief die Rainer-Markgraf-Stiftung zum 1. Oktober zum Nachfolger. Für den im März verstorbenen Rainer Markgraf komplettiert Rechtsanwalt und Prokurist Liborius Gräßmann das Trio der Geschäftsführung.

"Mit Karl-Günter Krauß verlieren wir einen strategischen Gestalter des Unternehmens", erklärte Dr. Hannspeter Riedel, stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender, bei der feierlichen Verabschiedung. Krauß pflegte einen engen Kontakt zu den Kunden und sei im Unternehmen als Führungskraft beliebt und akzeptiert gewesen. "Die Mannschaftsleistung ist entscheidend", lautete einer seiner zentralen Sätze. Der Diplom-Ingenieur (FH) wirkte maßgeblich an der positiven Entwicklung von Markgraf mit und baute den Bereich Tiefbau erfolgreich um. Dank ihm seien Ende der 1990er Jahre, einer schwierigen Zeit für die Bauwirtschaft, die neuen Geschäftsfelder Ingenieur- und Bahnbau erschlossen worden. Heute seien rund 290 Mitarbeiter im Tiefbau beschäftigt. Dieser Geschäftsbereich liefere seit Jahren hohe Beiträge zur Wertschöpfung und überzeuge durch stabile positive Deckungsbeiträge.

Löw begann seine Karriere im Unternehmen vor 30 Jahren als Bauingenieur und stieg bis zum Geschäftsbereichsleiter Tiefbau auf. Neuer kaufmännischer Geschäftsführer ist der 46-jährige Gräßmann. Der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht hatte zuletzt die Funktion des Leiters der Zentralen Dienste inne.

Strategie fortsetzen

Der Geschäftsführer für den Hochbau, Winfried Praller, bildet ab heute mit beiden die neue Spitze. "Ich bin überzeugt, dass mit dieser Führung die bisherige Strategie von Markgraf weiterverfolgt und die gute Zusammenarbeit mit der Stiftung fortgeführt werden kann", erklärte Riedel. "Den Mitarbeitern soll es gut gehen", diesen Auftrag betonte Gesellschafterin und Stiftungsratsvorsitzende Irene Markgraf bei der Berufung. Diese Aufgabe verfolgten Gesellschafter, Geschäftsführung und handelnde Personen der Rainer-Markgraf-Stiftung gleichermaßen.

Markgraf setzt mit der Berufung bewährter Führungskräfte zu Geschäftsführern auf Kontinuität und Stabilität. So soll das knapp 850 Mitarbeiter zählende Bauunternehmen im Sinne des früheren Inhabers Rainer Markgraf fortgeführt werden.
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