Trotz TÜV nicht nutzbar

Lokales
Immenreuth
24.11.2014
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Die Vollmerbrücke ist für den Verkehr gesperrt, ein Abriss steht aber dennoch nicht zur Debatte. Dies war nur eine der Fragen, denen sich Bürgermeister Heinz Lorenz bei der letzten Bürgerversammlung in Plößberg stellte.

Die Reihe der Bürgerversammlungen fand im Feuerwehrgerätehaus Plößberg ihren Abschluss. Bürgermeister Heinz Lorenz stellte sich nach seinem Bericht zur Lage in der Gemeinde (wir berichteten) den Fragen der Bürger.

Zu der für Fahrzeuge gesperrten Vollmerbrücke gesellte sich ein neues Problem. "Die Vollmerbrücke ist vom TÜV geprüft und als haltbar angesehen", antwortete das Gemeindeoberhaupt auf die Frage aus den Zuhörerreihen. Einen Rückbau plane die Gemeinde derzeit nicht. Dagegen hoffe sie auf die Elektrifizierung der Bahnstrecke. "Dann erledigt sich das Problem von selbst." Er wurde gleichzeitig auf den bedenklichen Zustand der Brücke über den Bremenbach bei Döberein hingewiesen. Die Fundamente seien ausgebrochen und Gegenmaßnahmen dringend erforderlich.

Eine Frage zielte auf die noch zu erwartenden Kosten für den Neubau des Wasserhochbehälters Ahornberg. Die Schlussrechnung sei derzeit bei der Prüfung. "Bisher traten kein größeren Kostenüberschreitungen auf. Die Endabrechnung kommt im Februar oder März und wird rund ein Viertel des letzten Abschlages betragen, wenn keine Änderungen eintreten", antwortete Lorenz.

Aufgabenteilung

Anliegen der Bürger war es, den Feuerlöschteich verfüllen zu können. Von Mai bis September fehle der Wasserzulauf und stelle eine Gefahr für die Kinder dar. Nach Auskunft des Rathauschefs bedarf es erst der Zustimmung zur Dorferneuerung. Danach dürfe er zugeschüttet werden. Auf der gewonnenen Fläche sei kein Kinderspielplatz mehr vorgesehen, wie dies die Wehr plante. Der gemeindliche Spielplatz am Dorfeingang soll dagegen im Frühjahr aufgewertet und mit neuen Geräten ausgestattet werden. "Die Kosten übernimmt die Gemeinde und die Arbeit die Bürger."

Bedauert wurde die Neuregelung für den Containerbereich beim Bauhof in Immenreuth. Lorenz begründete die Einzäunung und die Festlegung von Öffnungszeiten damit, dass nicht verantwortungsbewusst sortiert wurde. Stahlfelgen lagen beispielsweise im Grünabfallbehälter. Aufwendig musste alles sortiert werden. Elektroschrott dürfe die Gemeinde nicht mehr sammeln, weil der Landkreis dafür einen Vertrag mit einem Recyclingunternehmen geschlossen hat. "Definitiv wird wieder ein Bauschuttcontainer kommen", versicherte der Bürgermeister.

Keine Schulden-Verstecke

Zur geforderten Auskunft über die Pro-Kopf-Verschuldung teilte er mit, dass diese aufgrund der umfangreichen Sanierungsarbeiten beim Schulzentrum und anderer investiven Maßnahmen von 300 Euro im Jahr 2008 auf nunmehr 1500 Euro stieg. Darin seien die Aufwendungen für das Naturerlebnisbad enthalten. "Die Gemeinde versteckt keine Schulden in GmbHs", versicherte er.
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