Familienferienstätte
Klage gegen Regierung

Politik
Immenreuth
11.03.2016
131
0

Immenreuth/Regensburg. Die Familienferienstätte klagt vor dem Verwaltungsgericht gegen den Freistaat. Mit Flüchtlingen hat der Termin am 17. März in Regensburg aber nicht zu tun - vielmehr mit Fenstern, Türen und einem Tennisplatz. Konkret geht es um einen Zuschuss, den die Regierung der Oberpfalz der gemeinnützigen GmbH Anfang 2010 bewilligt hatte.

300 000 Euro erhielt die Ferienstätte damals für den Austausch von Fenstern, Türen und die Erneuerung eines Tennisplatzes. Davon hat die Regierung aber 19 000 Euro zurückverlangt, weil die GmbH nicht für alle im Voranschlag angegeben Kosten tatsächlich auch Rechnungen bezahlt worden seien, erklärt Regierungssprecher Markus Roth.

Anders schildert GmbH-Geschäftsführer Peter Merkl den Fall. Die Regierung wolle die Kosten für den Architekten nicht als förderfähig anerkennen. "Wir sind bei der Beantragung davon ausgegangen, dass es selbstverständlich ist, bei einer solchen Maßnahme einen Architekten einzuschalten." Die Regierung beharre auf dem Standpunkt, dies hätte beim Antrag ausdrücklich angegeben werden müssen. "Im Grunde geht es um ein Kreuz auf dem Antragsformular, das wir nicht gemacht haben", sagt Merkl.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.