Gemeinderat berät über Geschwindigkeitsbeschränkung
Verkehrsschau wegen Kindern

Politik
Immenreuth
26.09.2016
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Für Kinder aus Plößberg ist es nicht ungefährlich zur Bushaltestelle in der Zweifelau (Brandacker) zu kommen. Zu schnell wird dort gefahren. Eine besorgte Mutter sah sich deshalb zum Handeln gezwungen.

Sie beantragte für den rund 350 Meter langen Abschnitt der Gemeindeverbindungsstraße eine Tempobegrenzung. "100 Kilometer pro Stunde sind nicht angemessen", argumentiert sie.

Bürgermeister Heinz Lorenz schlug dem Gemeinderat vor, das Gefahrenpotenzial bei einer Verkehrsschau mit der Polizei zu erörtern. Josef Prechtl (CSU) bezweifelte, dass durch eine Beschilderung die Gefährdung verringert wird. Nach seinen Worten wird die Geschwindigkeit in diesem Straßenabschnitt erheblich überschritten.

Jürgen Kreuzer (SPD) pflichtete bei und verwies auf ein stark zugenommenes Verkehrsaufkommen und immer größer werdende landwirtschaftliche Fahrzeuge. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung wäre zumindest ein Instrument für die Verkehrsüberwachung. In der Badstraße habe sich die Tempobegrenzung bewährt, stellte Erich Hader (SPD) fest. Bürgermeister Lorenz erklärte, dass es in Immenreuth und den Außenbereichen zu extremen Überschreitungen komme.

Das wiederum veranlasste Eberhard Besold (Freie Wähler) auf die seit langen geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Staatsstraße 2177 nach Haid am Forst zu verweisen. Auf Anregung von Josef Hecht (CSU) soll eine Verkehrsschau mit detailliertem Vorschlag einen Lösungsansatz bringen.

Ja zu Halle und PaddocksDrei Bauplänen gab der Gemeinderat seine Zustimmung. Diese betrafen die Erweiterung der b Stahl- und Metallbauhalle durch Metallbau Schmidt (Droiacker), die Errichtung von drei Paddocks für die Bergehalle und die Genehmigung für eine Pferdekoppel durch die Müller GdR (Steinäcker) sowie den Neubau einer Garage durch Günther und Ilona Ritter, Plößberg 31. Der Bauausschuss hat außerdem ein Konzept für den Friedhof erarbeitet. Die Maßnahmen sollen in der Oktobersitzung beschlossen werden, berichtete Bürgermeister Heinz Lorenz. Realisiert werden die Arbeiten mit Rücksicht auf Allerheiligen allerdings erst im kommenden Frühjahr. (bkr)
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