Landkreis bleibt bei seinem Plan
Mietangebot für Ferienstätte

Politik
Immenreuth
26.02.2016
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Trotz des Neins von Bürgermeister Heinz Lorenz (wir berichteten) hält Landrat Wolfgang Lippert an der Familienferienstätte als dezentrale Asylbewerber-Unterkunft fest. Der Landkreis habe dem Eigentümer bereits Mietangebote gemacht, teilt Lippert-Sprecher Walter Brucker mit. Die Pläne ließen sich auch ohne Zustimmung des Gemeinderats verwirklichen: "Die Unterbringung von Flüchtlingen und die damit verbundene Nutzung ist im Verhältnis zur verbleibenden Nutzung als Ferienstätte untergeordnet. Erst wenn die Nutzung als Ferienstätte ganz aufgegeben würde, wäre eine Nutzungsänderung angezeigt."

Lippert wolle alle Seiten einbeziehen. Deshalb sei er um einen baldigen Termin mit Lorenz bemüht. Die Zeit drängt: "Der Landkreis benötigt dringend Unterbringungsmöglichkeiten, es befinden sich Flüchtlinge in der Notfallunterkunft in Wiesau, die schon in dezentralen Unterkünften leben könnten."

In Immenreuth leben derzeit sieben Flüchtlinge dezentral und 32 minderjährige Flüchtlinge. Die Minderjährigen in der Ferienstätte sollen im März ausziehen. Dann könnten 75 Flüchtlinge Platz finden. "Es soll nur ein kleinerer Teil als Unterkunft für Flüchtlinge angemietet werden."
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