Regierung billigt Gruppe für die Grundschule
Für Ganztagsangebot offen

Politik
Immenreuth
02.08.2016
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Die Regierung hat mit einem vorläufigen Bescheid ein offenes Ganztagsangebot für die Grundschule genehmigt. Die erfreuliche Nachricht überbrachte Bürgermeister Heinz Lorenz dem Gemeinderat.

Zum Schulbeginn am 13. September sollen nochmals die Daten bei den Eltern abgefragt werden. Festgestellt werden soll, wie viele Mädchen und Buben in der Halbtags- oder Ganztagsgruppe betreut werden sollen. Die Betreuung und die Sachbearbeitung übernimmt Learning Campus.

Entscheidung im Oktober


Eine endgültige Entscheidung steht im Oktober an. Bis dorthin wird laut Bürgermeister Heinz Lorenz auch die Verpflegung in trockenen Tüchern sein. In dem "familienfreundlichen Schritt" erhofft sich Bernhard Söllner (CSU), dass sich Baulücken in der Gemeinde schließen. Auf Anfrage von Erich Hader (SPD) nach dem Kostenanteil der Gemeinde, gab Lorenz zur Auskunft, dass dieser für beide Gruppen 10 000 Euro im Jahr betragen werde.

Lorenz informierte über den Auftrag an die Firma Markgraf, ein Konzept für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von Ahornberg nach Lienlas zu erstellen. Darin eingebunden ist die Sanierung der Straße vom Anwesen Gerhard Greger zur Gemeindeverbindungsstraße von der St 2177 nach Ahornberg.

Gnadenhof für 120 Hunde und Katzen sowie 20 PferdeZwei Bauvoranfragen legte die Irene-Markgraf-Stiftung aus Bayreuth für einen Gnadenhof vor. Grund für diese Doppelstrategie ist nach den Worten von Bürgermeister Heinz Lorenz, dass das Bauamt des Landratsamts keine klare Zusage machen will.

Vorgesehen sind der Bau eines Betriebsgebäudes, eines Hundehauses, eines Katzenhauses und Pferdeställe inklusive Auslauf- und Weideflächen. 120 Kleintiere und 20 Pferde sollen dort ihren Lebensabend verbringen dürfen. Favorisiert wird vom Gemeinderat die Fläche auf Flurnummer 112 am Flötzbach gegenüber dem Sportheim wegen seiner Außenlage. Konfliktpotenzial wie mit einer Pferdepension im Alten Dorf möchte man vermeiden.

Dies sah man im bestimmten Umfang auch bei der zweiten vorgeschlagenen Fläche nördlich des Bauhofs der Firma Markgraf in der Zweifelau. Das Areal liegt im Innenbereich und grenzt an die Wohnbebauung. Alles, was Lärm und Emissionen verursacht, müsste möglichst weit weg von Wohnhäusern stehen.

In den Bauvorhaben sah Bernhard Söllner (CSU) eine weitere gute Sache für Immenreuth. Er war für den Gnadenhof im Außenbereich. Dies war auch der Wunsch von Eberhard Besold (Freie Wähler). Bei der Lösung im Innenbereich hatte er große Bedenken.

Beiden Bauvoranfragen gab das Gremium einstimmig grünes Licht. Gleiches gilt für den Bauantrag von Dominik Hasmann und Stephanie Weber, Höhenweg 25, Kulmain, für den Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage in Ahornberg auf dem Areal der abgebrochenen alten Mühle. Allerdings ist hier noch die Frage zu klären, ob die Baumaßnahme nicht bereits im Außenbereich ist. (bkr)
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