Unbekannter beseitigt die als Absperrung gedachten Steine
Rennstrecke Kirchsteig

Politik
Immenreuth
20.07.2016
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In Immenreuth verschwinden Steine. Auch die, die Kraftfahrzeuge vom Kirchsteig fernhalten sollten. Dadurch ist der Weg frei für Raser, klagte Maria Frauenholz (CSU) in der Gemeinderatssitzung. Sie forderte Absperrpfosten, die ein Befahren mit Autos verhinderten. Keiner wisse, wo die Steine hingekommen sind. Ein großer Findling sei bereits vom Schulgelände verschwunden, berichtete Bürgermeister Heinz Lorenz.

Frauenholz erkundigte sich weiter nach dem Stand der Friedhofssanierung. Laut Rathauschef ist das Konzept im Bauausschuss vorgesprochen worden. Es wird voraussichtlich in der Gemeinderatssitzung am 28. Juli vorgestellt.

"Kommt die Ganztagsschule?", wollte Jürgen Kreuzer (SPD) wissen. Zu Beginn des Schuljahres werde nochmals eine Bedarfserhebung vorgenommen. Dazu sei ein Elternabend geplant. Abhängig vom Ergebnis, erfolge ein Antrag auf Förderung, war Lorenz' Antwort.

Bernhard Söllner (CSU) hat festgestellt, dass die Bänke im Naturerlebnisbad teilweise eine raue Oberfläche haben. Sie sollten saniert werden. Ebenso berichtete er, dass die Gemeinde im westlichen Teil des Landkreises Tirschenreuth mit derzeit 64 die meisten Asylsuchenden aufgenommen habe. In Kemnath seien es 62, in Erbendorf 28. Söllner forderte deshalb, die neue Stelle des Bildungskoordinators für Asylsuche im Landkreis auf zwei Halbtagsstellen für den östlichen und westlichen Bereich aufzuteilen und davon eine in Immenreuth anzusiedeln.

Zu groß: Macht nixDer Gemeinderat gab zwei Bauanträgen statt. Einer betraf die Erweiterung der Häuser 20 und 34 im SOS-Kinderdorf. Dabei kommt es bei einem Gebäude zu einer geringfügigen Überschreitung der Grundstücksgrenze. Das Gremium hatte damit kein Problem, da es eine kommunale Grundstücksfläche betrifft. Eben so wenig gab es Einwände gegen die Wohnhauserweiterung durch Gemeinderat Matthias Melzner in Ahornberg. (bkr)
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