60 Jahre SOS-Kinderdörfer
Bürgermeister als Musterbeispiel

Dreharbeiten bei Bürgermeister Heinz Lorenz - er war selbst Bewohner eines SOS-Kinderdorfes. Bild: kr
Vermischtes
Immenreuth
09.06.2016
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Seit 60 Jahren gibt es die SOS-Kinderdörfer. Das ZDF berichtet darüber aus der Oberpfalz - und zwar über einen ganz besonderen Schützling des Dorfes in Immenreuth: Bürgermeister Heinz Lorenz.

Eine kleine Idee veränderte die Welt: Der Österreicher Hermann Gmeiner hatte sie bereits 1949. Am 8. Februar 1955 rief er in München den deutschen SOS-Kinderdorfverein ins Leben.

Das 60. Gründungsjubiläum war nicht nur Grund zum Feiern. Die Kundenzeitschrift der Bahn "DB-Mobil" machte sich auf den Weg, die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Deutschland darzustellen und aufzuzeigen, wie die Integration von Kindern gelingt, die vom Schicksal geprägt sind. Der Weg führte dabei ins SOS-Kinderdorf Oberpfalz in Immenreuth.

Heinz Lorenz und seine fünf Schwestern hatten eine schwere Kindheit hinter sich, als sie dort eine neue Familie und eine neue Heimat fanden. Der heute 41-Jährige ist ein Musterbeispiel für die segensreiche Arbeit der SOS-Kinderdörfer: Mit großer Mehrheit wählten ihn die Immenreuther Bürger 2014 zum Gemeindeoberhaupt. Seine Geschichte griff im Januar die Süddeutsche Zeitung auf. Die Frauenzeitschrift Bella berichtete ebenfalls.

Fünfminütiger Beitrag


Das machte auch das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) neugierig. Der Mainzer Sender schickte ein Kamerateam nach Immenreuth sowie ZDF-Redakteurin Saskia Schüring in den Landkreis. Sie will zeigen, was es ehemaligen Schützlingen der SOS-Kinderdörfer geworden ist. Sieben Stunden wurde im Rathaus, Zuhause bei Heinz Lorenz, im Kinderdorf und auf Baustellen der Gemeinden gedreht.

Aus dem Material wird ein fünfminütiger Beitrag für das Morgenmagazin "Volle Kanne - Service täglich" zusammengeschnitten. "Relativ lang", meint Saskia Schüring. Den Sendetermin teilt das ZDF noch mit. Der besondere Lebenslauf von Heinz Lorenz, von dem Saskia Schüring meinte: "Der sieht nicht nur gut aus", wird dargestellt. Mit dabei ist auch Schwester Sabine.

Bürgermeister Heinz Lorenz gestand vor dem Beginn der Dreharbeiten ein, etwas nervös zu sein und Lampenfieber zu haben. Zumindest war aber davon bei den ersten Szenen im Rathaus nicht mehr viel zu spüren.
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