Ausbildungstag der Reservistenkameradschaft Immenreuth
Rettung durchs Fenster

Mit einer Barre aus einem Tragetuch und zwei Erlenästen schafften die Reservisten ihren „verletzten“ Kameraden durch ein Fenster ins Freie.
Vermischtes
Immenreuth
18.08.2016
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Immenreuth. (bkr) Ohne Übungen und Ausbildung keine Erfolge: Gute Ergebnisse brachte die Reservistenkameradschaft Immenreuth auch dieses Jahr von Wettkämpfen mit nach Hause. Beim Bezirkswettkampf in Deining belegte sie gegen eine starke Konkurrenz einen hervorragenden sechsten Platz. Die dort gesammelten Erfahrungen setzten die Mitglieder beim Ausbildungstag bei einer Übung um.

Sie trainieren den Unterstützungseinsatz einer Gruppe im Katastrophenfall. Retten und Bergen stand auf dem Ausbildungsplan. Ein sehr geeignetes Übungsobjekt boten die alten Baracken in der Sandgrube der Lenauer Straße. Der Realität kamen die Räumlichkeiten sehr nahe: Gerümpel, über den Boden verstreute Glassplitter und -scherben, unzugängliche Räume, herunterhängende Kabel, Hindernisse und Gefahrenquellen überall.

Im ersten Teil wies Martin Schmid die Gruppe in den Ablauf eines Rettungseinsatzes ein. Er beginnt mit der Erkundung der Schadstelle, führt zum Absuchen zugänglicher Trümmerbereiche und zum Eindringen in zugängliche Räume und Schadelemente. In der vierten Phase folgen das Suchen und Orten sowie schließlich die Rettung. Nach dem Einsatz wurde die Schadstelle mit Hinweisen auf besondere Gefahren, den geborgenen Personen, Truppenteil und dem Ende des Rettungseinsatzes gekennzeichnet.

Im zweiten Abschnitt war die Gruppe bei einer praktischen Übung auf sich selbst gestellt. Nina Rieß hatte dazu Florian Weber von der Immenreuther Feuerwehr mit einen Arm- und Beinbruch sowie mit Kopfverletzungen versehen. Die Gruppe von Wolfgang Nickl stand aber auch vor der Herausforderung, das Gebäude nicht nur zu durchsuchen, sondern nach der Ersten Hilfe den Verletzten durch ein zerbrochenes Fenster zu retten. Dazu bauten sie aus einem Rettungstuch und zwei Erlenstämmen eine Trage.

Der „Manöverkritik“ folgte die Aufteilung der Gruppe in zwei Trupps zu einem Orientierungsmarsch zum Pavillon beim Naturerlebnisbad als Endpunkt.
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