Details aus dem Katzenahus
15 tote Tiere im Haus

Nach dem Einsatz in dem Haus reinigten die Feuerwehrleute ihr Werkzeug besonders gründlich. Bild: bkr
Vermischtes
Immenreuth
19.08.2016
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Das Veterinäramt Tirschenreuth schweigt zu der Kontrolle in einem Katzenhaus vom Mittwoch. Zu den Hintergründen der Kontrolle und zu den Zuständen im Haus gibt es keine Auskünfte.

Die Frage, wie viele tote Tiere in dem Haus lagen, wollte das Amt ebenfalls nicht beantworten. Der Sprecher verweist auf das laufende Verfahren und einen möglichen Abschlussbericht. Auch von der Feuerwehr Immenreuth gibt es keine offizielle Angaben zu den Zuständen im Haus, Andeutungen zeigen, sie müssen furchtbar gewesen sein.

Der Gestank der Kadaver und unzähliger leerer Futterdosen, dazu so viel Müll und Schutt, dass sich die Helfer den Weg durch den Vorraum freischaufeln mussten. Ein Wasserschaden hat sich durchs Mauerwerk bis an die äußere Fassade gearbeitet.

Nachbarn berichten von 15 Katzen, die mit einer 51-jährigen alleinstehenden Frau dort gelebt haben. Sie zog 2012 mit den Tieren von Weißenstadt nach Immenreuth. Seitdem sind die Rollos unten. Wo eine Jalousie teils hochgezogen ist, versperrt eine Folie am Innenfenster die Sicht. Nur gelegentlich war die Bewohnerin zu sehen. Wenn, kam sie spät abends und fuhr in der Früh wieder fort. Ihr Verhältnis mit den Nachbarn sei unproblematisch gewesen.
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