Erschließungsarbeiten am Baugebiet Brückengasse Abschnitt III
"Brückengasse" ein Selbstläufer

Ziemlich zügig geht es mit den Erdarbeiten voran. Bereits nach ein paar wenigen Stunden Arbeit lässt sich schon der Verlauf der neuen Straße erahnen.
Vermischtes
Immenreuth
18.08.2016
185
0

Kemnath. (mde) Viele Bauplätze sind schon reserviert, doch die Arbeiten zur Erschließung des Baugebietes „An der Brückengasse“ mit dem Abschnitt III haben erst begonnen. Das Wohnen und Häuserbauen in Kemnath ist nach wie vor sehr gefragt. Wer auf der Suche nach einer Mietwohnung ist, der scheitert.

Aktuell laufen die Erdarbeiten im neuen Baugebiet. Eine Raupe und eine Walze rattern auf und ab. Die Firma Erdbau Zeitler aus Kemnath hatte in der Stadtratssitzung im Juli 2016 den Zuschlag für die ausgeschriebenen Arbeiten hinsichtlich der Erschließung des neuen Baugebietes erhalten. Die Angebotssumme des Tiefbauunternehmens lag bei 630 000 Euro.

16 Parzellen


Laut Josef Kuhbandner von der Kemnather Bauverwaltung sind von den entstehenden 16 Parzellen bereits sehr viele reserviert. Bauleitung und Planung sowie Erstellung des Bebauungsplans habe die Ingenieurgesellschaft Koch GmbH aus Kemnath über, die bereits die ersten beiden Bauphasen betreut hat. Neu hingegen ist im dritten Abschnitt, dass Glasfaserleitungen gleich mit verlegt werden. Bislang sind in der „Brückengasse“ lediglich die dafür erforderlichen Leerrohre eingebaut worden.

Eine weitere Auftragsvergabe stehe noch aus, berichtet Kuhbandner. Es müssten neue Regenauffangbecken für die Rückhaltung von Oberflächenwasser unterhalb des Baugebiets geschaffen werden. Das Baugebiet rücke nun sehr nahe an die Ortschaft Eisersdorf.

Die neue Straße wird den Namen „Johann-Hader-Straße“ tragen. Das hat der Stadtrat in den Mai-Sitzung beschlossen. Er war 1640 in Kemnath zur Welt gekommen und mehrere Jahre als Professor an einer Universität sowie als Professor der Moraltheologie tätig. Danach war er Professor in Freiberg, Luzern und Landshut, bevor er im Alter von 61 Jahren starb.

Bis zu 2500 Euro Zuschuss


72 Euro wird der Quadratmeter Baugrund kosten. Darin enthalten sind alle „Positionen“ wie Straßenerschließung, Grunderwerb, Ablösebetrag sowie die Kosten für die Herstellung der Wasserversorgung und Entwässerung. Die Stadt fördert neue Bauvorhaben mit drei Euro je Quadratmeter, höchstens aber mit 2500 Euro.

Nach Aussage des Unternehmers Thomas Zeitler werden die Erschließung von Kanal, Wasser, Pflaster- und Asphaltierungsarbeiten bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.