Ex-Bürgermeister klagt
Resturlaub für 15 Jahre

Vermischtes
Immenreuth
15.01.2016
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Der Gemeinde im Landkreis Tirschenreuth steht ein Rechtsstreit mit ihrem Ex-Bürgermeister bevor. Peter Merkl fordert "einen sechsstelligen Betrag mit einer eins vorne dran", wie er bestätigt. Neben Fahrt- und Telefonkosten für die Jahre 2008 bis 2014 möchte Merkl den Gegenwert für 457,5 Tage nicht genommenen Urlaub ausbezahlt haben. Allein dieser Punkt summiert sich auf 95 000 Euro.

Merkl argumentiert, dass er in den 18 Jahren als Bürgermeister auch als geschäftsleitender Beamter tätig war. Wegen der doppelten Arbeitsbelastung habe er den Urlaub nicht voll nehmen können. Weder Personalabteilung noch Rechungsprüfungsausschuss der Gemeinde hätten dies jemals moniert, die Zeiterfassung addierte die nicht genommenen Tage bis zu Merkls Ausscheiden Ende April 2014 immer weiter auf. Weil die Gemeinde und sein Nachfolger Heinz Lorenz die Forderung nicht anerkennen, klagt Merkl nun beim Verwaltungsgericht Regensburg.
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