Familienferienstätte Immenreuth
Asylbewerberunterkunft im Gespräch

Vermischtes
Immenreuth
08.01.2016
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Die "Familienferienstätte Immenreuth" wurde 1975 von der Kolpingfamilie errichtet. Seit einer Insolvenz im Jahre 2005 sind Alfred Schuster und Peter Merkl neue Gesellschafter. Die Umwandlung der Familienferienstätte in eine Asylbewerberunterkunft ist im Gespräch.

Die CSU hat mehrmals bekräftigt einer Nutzungsänderung nicht zuzustimmen. In der neuen Ausgabe des Mitteilungsblatts "Schwarz auf Weiß" argumentiert sie gegen eine Nutzung als Asylbewerberheim mit dem neuen Asylverfahrenbeschleunigungsgesetz. Im Gesetzestext ist von einer "Nutzungsänderung zulässigerweise errichteter baulicher Anlagen" die Rede. "Und genau diese Auflage erfüllt die Familienferienstätte nicht!", wettert die CSU in "Schwarz auf Weiß".

Sie bezweifelt, dass die Errichtung des Hauses zulässig war. Und zitiert dazu ein Schreiben des Bauamtes Tirschenreuth. Dort heißt es: "Aus den uns vorliegenden Unterlagen lässt sich (...) nicht eindeutig nachvollziehen und belegen, dass sämtliche Gebäude (...) der Familienferienstätte baugenehmigungsrechtlich korrekt errichtet worden sind. (...) Für die geplante Umnutzung der Familienferienstätte in Immenreuth in eine Asylbewerberunterkunft ist daher zunächst ein Bauantrag (...) beim Landratsamt Tirschenreuth zur Prüfung einzureichen." Nach dem neuen Asylgesetz entscheidet nicht mehr die Gemeinde, sondern die Bezirksregierung über eine Nutzungsänderung.
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