Genossen feiern
Geburtstagsparty wirkt nach

Vermischtes
Immenreuth
08.01.2016
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Der 100. Geburtstag im Oktober ist noch nicht so lange her. So konnte die Immenreuther SPD den Inhalt ihrer Jahreshauptversammlung auf das Wesentliche beschränken.

Vorsitzender Alfred Schuster ließ nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Genossen Reinhold Hautmann das vergangene Jahr Revue passieren. Kinderfasching, Ostereiersuchen, Kinderolympiade, Herbstwanderung, die Weihnachtsfeier in Fuchsmühl, die Beteiligung beim Bürgerfest und die Demo gegen Pegida waren Stichpunkte.

Bedauert wurde, vom DGB bei der Maifeier 2015 verlassen worden zu sein. Heuer soll, so der Wunsch von Schuster, der Tag der Arbeit wieder mit einer Kundgebung der Gewerkschaft stattfinden. Ein Minus im unteren vierstelligen Bereich verursachte die Jubiläumsfeier in der Kasse. Gerd Wiedl und Anneliese Hautmann hatten die Kasse von Peter Merkl unbeanstandet geprüft. Ein Schwerpunkt soll die Mitgliederwerbung werden.

Die Arbeit im Gemeinderat beleuchtete Fraktionssprecher Erich Hader. Er beklagte, dass bei der Aufstellung des Teilflächennutzungsplan "Zweifelau" und dem neu überarbeiteten Bebauungsplan Steinäcker der "Papierkram noch und nöcher" sei. "Auf Schnecken und Eidechsen muss Rücksicht genommen werden", beklagte er. Froh war er, dass die Bahn den Bahnsteig endlich verlegt. Baubeginn ist voraussichtlich Ende April. Die Gemeinde leistete dazu bereits viele Vorarbeiten, erinnerte Hader.

Als Glücksfall bezeichnete er den Erwerb von Grundstücksflächen durch die Gemeinde für Ausgleichs- und Tauschflächen. Bei den Grundstücksverkäufen durch die Gemeinde allerdings wurde mehr Transparenz gefordert. Bei Peter Merkl beschwerten sich Bürger über verkaufte Waldgrundstücke durch die Gemeinde ohne öffentliche Ausschreibung.

Den Gewinn aus dem Bürgerfest bereinigte Erich Hader mit dem Hinweis, dass im Betrag von 4712 Euro die Kosten für die beiden Musikkapellen mit über 2000 Euro noch enthalten sind. Die Gemeinde habe den Aufwand getragen. "Das Ergebnis ist nicht mehr ganz so gut", rechnete Hader nach. Die SPD, so Erich Hader, will im neuen Jahr die Zukunft junger Familien fördern. Sie sollen beim Bau eines Eigenheims eine Förderung von 3000 Euro bekommen und zusätzlich für jedes Kind unter 18 Jahren 1500 Euro.

"Ein alter Schrott fährt durch die Gemeinde", so stufte der Fraktionssprecher den kommunalen Fuhrpark ein. Bis zu 12 000 Euro jährlich verschlingt alleine der Unimog an Reparaturkosten. 30 Jahre sei der Lader alt. Mit einem weiteren Antrag werde sich der Haushaltsausschuss beschäftigen müssen. Die SPD könne sich vorstellen die Gewerbesteuer von 370 auf 350 Punkte zu senken.
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