KAB vier Tage in Sachsen und im Spreewald
Im Labyrinth der Spree

Die Mitglieder der KAB sind nun um viele Erfahrungen reicher: Vier Tage erkundeten sie den Spreewald und Sachsen. Bild: mez
Vermischtes
Immenreuth
03.09.2016
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Wer vier Tage im Spreewald und Sachsen verbringt, erlebt einiges. Auch die Teilnehmer der KAB Immenreuth kehrten von dort mit neuen Eindrücken in die Heimat zurück.

Den Besuchern fiel in Bautzen - eine Stadt mit einem beachtlichen Anteil an slawischer Bevölkerung der Sorben - die zweisprachigen Straßen- und Ortsschilder auf. Auch in der Lausitz-Region waren sie zu sehen. Man erhielt dabei vielfältige Eindrücke aus der Baugeschichte aus dem "sächsischen Nürnberg".

Alles doppelt


Der hoch über dem Spreeufer gelegenen mittelalterlichen Burg schlossen sich liebevoll restaurierte barocke Gebäude-Ensembles mit mehreren erhaltenen Türmen an. Verwundert blickten auch die Kirchenbesucher des Doms St. Petri auf zwei verschiedenartige Messbücher im Kirchenraum, zwei Orgeln sowie zwei Altäre - aber schließlich waren die Reisenden in Deutschlands größter Simultankirche. Evangelische und den katholische Christen nutzen sie im einvernehmlichen Wechsel.

Anschließend ging es weiter in den Spreewald hinein. Ein Waldgebiet auf kargem Sandboden, das die Spree mit unzähligen Nebenarmen auf 30 Kilometer Breite durchfließt, ist ein Traum für Paddler und Kanu-Fahrer. Da die kleinen Dörfer, die die für den Spreewald typischen Gurken anbieten, nur über einzelne Stichstraßen erreichbar sind, ließ sich die Gruppe auf Spree-Kähnen in dieses Flusslabyrinth entführen.

Gute Bewirtung


Vereinzelt lagen an den über 550 Kilometer befahrbaren Spree-Kanälen Bauerngehöfte. Die KAB-Mitglieder erlebten, was ein Spreewälder Wirt seinen Gästen alles bietet: ein vielfältiges Büfett, Erzählungen und Gesangseinlagen über die Heimat.

Am nächsten Tag freuten sich Technik-Liebhaber auf die Rundfahrt um den brandenburgischen Braunkohlen-Tagebau Jänschwalde. Von den Aussichtspunkten aus beobachteten sie den Tagebaubetrieb. Von der Zeit der Erschließung über die Abbaujahre bis hin zur Phase des Rückbaus, der Wiederauffüllung mit Begrünung und dem Anlegen von Erholungsgebieten für Wassersportler in den dann entstehenden Seen hatte die Gruppe eine Reise durch 60 Jahre Technikgeschichte erlebt. Dabei erfuhren die Reisenden, dass die Verstromung der in das benachbarte Kraftwerk transportierten Kohlemengen, der Stromversorgung von Hunderttausenden dient. Hinter dieser Arbeit stecken über 15 000 Beschäftigte.

Die vielfältigen Eindrücke aus dem deutsch-polnischen Grenzgebiet rundete eine Erkunden der ehemaligen Bergbaustadt Cottbus ab. Auf der Heimfahrt bekam die KAB die Sehenswürdigkeiten, die am Elbufer der sächsischen Hauptstadt Dresden liegen, zu sehen. Ein Besuchen in der Kathedrale St. Trinitatis und der Frauenkirche rundete die Fahrt ab.
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