Kirchlicher segen für Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Immenreuth
Neuen Anforderungen gewachsen

Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe segnete das neue Mehrzweckfahrzeug der Immenreuther Brandschützer. Die Zeremonie begleitete die Chorgemeinschaft Immenreuth/Kemnath musikalisch. Bild: bkr
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Immenreuth
10.05.2016
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"Hier steht es nun." Feuerwehrkommandant Uwe Engelbrecht zeigt dabei am Sonntagnachmittag neben dem Festzelt auf das neue Mehrzweckfahrzeug. Es erhielt beim Feuerwehrfest den kirchlichen Segen.

Allseits Respekt zollten die Festredner dem Feuerwehrverein. Der hatte die Anschaffung mit einem Zuschuss von 20 000 Euro erst möglich gemacht. Engelbrecht betonte dazu, dass die Wehr die Einnahmen aus Festen 1:1 für Investitionen in den Brandschutz einsetze.

Grandioses Wetter untermauerte die Bedeutung des Tages. Dazu hieß Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe Bürgermeister Heinz Lorenz mit dem Gemeinderat, die Patenfeuerwehren Ahornberg und Kirchenpingarten sowie Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Florian Braunreuther willkommen. Vor der Segnung stellte Engelbrecht das Fahrzeug samt Ausstattung vor. Als Bürger dankte er Rathauschef Heinz Lorenz und dem Gemeinderat für die Entscheidung zugunsten eines vielseitig verwendbaren Mehrzweckfahrzeugs.

Rost als "Trennungsgrund"


Das Vorgängermodell musste außer Dienst gestellt werden. "Rost und der TÜV schieden uns", meinte der Kommandant. Er bat Pfarrvikar Dr. Justin gleichzeitig den Segen nicht nur für das Fahrzeug, sondern auch für die Dienstleistenden auszusprechen. Diesem Wunsch folgte der Geistliche. Gleichzeitig bat er, dass die Einsatzkräfte in ihrer Hilfsbereitschaft verantwortungsbewusst handeln. Die Chorgemeinschaft Immenreuth/Kemnath gestaltete den kirchlichen Teil mit dem Lied "Herr segne mich".

Einen besonderen Gruß richtete Vorsitzender Armin Scheidler an die Feuerdrachen der Kinderfeuerwehr. Sie seien die Feuerwehrjugend von morgen und die Retter von übermorgen.

Heinz Lorenz freute sich, mit dem Gemeinderat die Anschaffung ermöglicht zu haben. Alleine ein Vergleich zwischen der Ausstattung des alten und des neuen Fahrzeuges dokumentiere die schnell ansteigenden Anforderungen an die Aktiven. Der Wehr sprach er seinen Respekt aus. "Ich bin stolz, dass wir uns auf die Feuerwehren verlassen können."

Für Kreisbrandrat Andreas Wührl, der im Einsatz war, sagte Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther. "Wir sind sehr froh über diese Entscheidung, dass es ein Mehrzweckfahrzeug und kein Transportfahrzeug geworden ist." So könnte es bei überörtlichen und größeren Einsätzen als Führungsfahrzeug verwenden werden. Braunreuther würdigte die finanzielle Anstrengung der Gemeinde und den beispiellosen Zuschuss des Feuerwehrvereins für den Bürger- und Zivilschutz. Die Zusammenarbeit mit der Immenreuther Wehr stellte er auf eine gehobene Stufe.

Mit Geschenken gratulieren die beiden Wehren Punreuth und Ahornberg zur Ersatzanschaffung.
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