Landkreisweite Frühjahrsschulung der Feuerwehr
Früher und länger bei den Brandschützern

Kreisbrandrat Andreas Wührl (links) überreichte Gastgeber und Bürgermeister Heinz Lorenz das erste Exemplar der 25-jährigen Jubiläumsausgabe der Feuerwehrzeitung des Landkreises Tirschenreuth. Bild: bkr
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Immenreuth
09.03.2016
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Die 105 Feuerwehren des Landkreises Tirschenreuth sind zu Gast in Immenreuth. Die Frühjahrsschulung führt sie an drei Tagen in die Mehrzweckhalle. Am Dienstag reisten die Wehren aus dem Inspektionsbereich West von Otto Braunreuther an, heute sind es die Wehren aus dem Bereich Mitte von Kreisbrandinspektor Stefan Gleißner und am Donnerstag die östlichen Wehren von Lorenz Müller.

In seinem Grußwort zur Schulung zollte Hausherr und Bürgermeister Heinz Lorenz den Brandschützern großen Respekt. In ihrem wichtigen Ehrenamt bildeten sie sich ständig weiter, sind ständig für die Gesellschaft einsatzbereit, pflegten Fahrzeuge sowie Geräte und opferten ihre Freizeit. Auf ihre Aktivitäten könne nicht verzichtet werden.

Kreisbrandrat Andreas Wührl aus Wiesau überreichte ihm als Geschenk das erste Exemplar der Jubiläumsausgabe der Feuerwehrzeitung "Feuerwehr Landkreis Tirschenreuth", die seit 25 Jahren das Wichtigste der Brandschützer in die Öffentlichkeit trägt. Der oberste Feuerwehrchef im Landkreis brachte auch Aktuelles mit. So die Meldung über die beschlossene Änderung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes. Diese sieht vor, die Altersgrenze für Dienstleistende von 63 auf 65 Jahre anzuheben. Die Änderung dürfte zu Beginn 2017 in Kraft treten. Im Feuerwehrgesetz werden zudem die Kinderfeuerwehren für die Kleinen von sechs bis 11 Jahren verankert. Die Altersgrenze der Jugendfeuerwehr ab 12 Jahren bleibt erhalten.

Die Kinderfeuerwehren sind laut Wührl über den Feuerwehrverband versichert. Ihre Mitgliederstärke im Kreisverband fehlt noch. Sie zu registrieren und zu erfassen ist ein Punkt der Schulung.

Übungsstrecke nutzen


Wührl appellierte an die Wehren, dass Atemschutzträger die Übungsstrecke mindestens einmal jährlich nutzen: "Es ist Pflicht." Für eine noch bessere Ausbildung soll die Übungsstrecke in Neuhaus, die am 16. Juli gesegnet wird, sorgen. "Sie ist eine der modernsten Anlagen in Nordbayern", betonte Wührl. Er bat, diese Übungsstrecke zu nutzen und nicht auf vergleichbare Anlagen auszuweichen, weil dafür die Gemeinden zur Kasse gebeten werden. Für die Wehren des Landkreises bleibt der Übungstag auch in Neuhaus der Donnerstag. In Ausnahmefällen können andere Termine vereinbart werden. "Da sind wir flexibel", meinte er.

Zur Ehrung langjährig aktiver Feuerwehrdienstleistender bat der Kreisbrandrat, diese rechtzeitig zu beantragen. Mit der Auszeichnung wird die Ehrenamtskarte überreicht. Anspruch auf die "Blaue", drei Jahre gültige Karte haben Aktive nach abgeschlossener Truppmannausbildung. Sie wird auf Antrag ausgestellt.

Einen Hinweis für die Kindergärten hatte er noch. 1500 Malbücher zur Brandschutzerziehung stehen demnächst kostenlos bereit.
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