Landratsamt versucht, Aufenthaltsort von 51-Jähriger zu ermitteln
Bewohnerin von Horrorhaus weg

Schäden am Vorbau, in dem sich auch die Toilette befindet, weisen seit Monaten auf den maroden Zustand hin. Der Putz fällt ab. Im Inneren des Hauses fanden Einsatzkräfte etwas Schlimmes: 13 tote Katzen. Bild: bkr
Vermischtes
Immenreuth
24.08.2016
1700
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Von der Frau, in deren Haus vergangene Woche 13 verendete Katzen gefunden wurden, fehlt weiterhin jede Spur. Seit mehreren Wochen ist die 51-Jährige nicht mehr in Immenreuth gesehen worden.

Laut Pressestelle des Landratsamtes konnte noch kein Kontakt zu der Katzenhalterin aufgenommen werden. Das Amt versucht derzeit, den Aufenthaltsort der Wahl-Immenreutherin, die 2012 aus Weißenstadt in Oberfranken in den Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth gezogen war, zu ermitteln. Erst nach einer persönlichen Anhörung und dem Abschluss der Ermittlungen könne entschieden werden, ob strafrechtliche Schritte gegen die Frau eingeleitet werden.

Kadaver entsorgen


Ihr wird dann auch Gelegenheit gegeben, die Tier-Kadaver zu entsorgen. Dass das Haus desinfiziert werden muss, ist denkbar. Eine gesundheitliche Gefahr für Nachbaranwesen und Passanten sieht das Landratsamt momentan allerdings nicht. Erschüttert hatten nicht nur Tierfreunde auf den Fund reagiert, auch die Einsatzkräfte hatten so etwas noch nicht erlebt. Das Tirschenreuther Veterinäramt entdeckte vergangene bei einer Routinekontrolle mehrere verendete Tiere. Nach Auskunft von Pressesprechers Walter Brucker vom Landratsamt handelte es sich um 13 Perserkatzen.

Den Zugang in das Haus musste sich das Veterinäramt erzwingen. Die Besitzerin war nicht zu Hause. Eben so blieben die Nachforschungen der herbeigerufenen Polizei erfolglos. Deshalb musste extra die örtliche Feuerwehr anrücken und die Eingangstür gewaltsam öffnen.
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