Mädchen und Buben des Kinderdorfes fliegen im Simulator
Freiflug in der Aula

Helge Heggblum (links) erklärte den Kindern unter anderem, wie das Höhen-, Seiten und Querruder des Simulators funktionieren. Dann ging es mit dem Kapitän auf die virtuelle Startbahn. Bild: bkr
Vermischtes
Immenreuth
29.11.2016
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Den Rundflug vom Flughafen München aus genossen 25 Mädchen und Buben des SOS-Kinderdorfes. Dazu mussten sie Immenreuth nicht mal verlassen. "Cleared for take off", hieß es am Samstag und Sonntag in der Aula der Grundschule, wo ein Simulator eines Ultra-Leicht-Flugzeuges stand.

Mit Kapitän Helge Heggblum von "EventFlight" rollten die Kinder nach einer Einweisung in die Instrumente visuell zum Startpunkt. Die Bedienung des Höhen-, Seiten- oder Querruders bewegte den Simulator nach oben, unten oder zur Seite und vermittelte so das Gefühl eines echten Fluges. Gleichzeitig täuschten drei Bildschirme den Blick aus dem Cockpit vor. Für die Kinder war es ein einzigartiges "Airlebnis".

Mit Irene Markgraf, Vorsitzende der Rainer-Markgraf-Stiftung, hatte Helge Heggblum die Idee entwickelt, ins SOS-Kinderdorf Oberpfalz zu kommen. Nur ein geeigneter Standort für den Flugsimulator aufgrund seiner Größe und seines Gewichts fehlte. Bürgermeister Heinz Lorenz, der selbst im SOS-Kinderdorf Oberpfalz aufwuchs, weiß, wie wichtig es ist, junge Menschen zu motivieren und stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung.

"Es ist nicht immer schön in einem Kinderdorf leben zu müssen, aber dann macht es wieder Spaß", war von einem Kind zu hören. Es war auch eines der Ziele der Adventüberraschung, die Mädchen und Buben von ihren Ängsten und Problemen abzulenken und nach erfolgreicher Landung ein echtes Glücksgefühl zu vermitteln. Ebenso sollten leistungsbereite Jugendliche gefördert und ihnen ein berufliches Ziel in der Fliegerei, ob in der Luft oder am Boden, gegeben werden.
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