Markgraf in Speinshart
Führen in Achtsamkeit

Die Teilnehmer des Seminars mit den beiden Referenten Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl.
Vermischtes
Immenreuth
28.04.2016
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Immenreuth/Speinshart. Neue Sichtweisen auf Organisation und ihre Mitarbeiter: Dies erhoffte sich die Führungsriege der Bauunternehmung Markgraf vom Seminar "Führen in Achtsamkeit". An den beiden Tagen in der Internationalen Begegnungsstätte nahmen die Geschäftsleitung, der Stiftungsvorstand sowie die Stiftungsratsvorsitzende und Gesellschafterin Irene Markgraf mit Stiftungsräten der Rainer-Markgraf-Stiftung teil. Für Florian Prosch war das Seminar eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Er leitete die Begegnungsstätte bis Oktober 2015, verließ dann den Orden und ist seit März für die Markgraf-Stiftung tätig.

Beeindruckt zeigten sich die acht Teilnehmer von den Regeln des heiligen Benedikts von Nursia, Gründer des Benediktinerordens. Den Mönchen war persönlicher Besitz verboten. Ein ausgewogenes Verhältnis von Beten und körperlicher Arbeit bestimmte ihren Alltag. Wesentlich war das Leben in der Gemeinschaft: Mit seinem Modell des brüderlichen und friedlichen Miteinanders galt Benedikt als Friedensstifter. Unter Anleitung Anselm Bilgris, der bis 2004 als Benediktinermönch Cellerar und Prior des Kloster Andechs war, ging es in der Veranstaltung um die Übertragung der Ordensregeln auf ein Unternehmen. So setze wirksames Führen eine innere Haltung voraus, erklärte Bilgri. Diese beinhalte die Bereitschaft zur Veränderung, Neugierde und die Fähigkeit, verschiedene Blickwinkel einzunehmen. Auf fertige Vorannahmen sollen Führungskräfte verzichten, statt dessen sollen sie offen für andere Wirklichkeiten sein und andere achten.
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