Mehrere tote Tiere
Schockeinsatz im Katzenhaus

Das Haus machte schon von außen keinen guten Eindruck. Was die Feuerwehrleute dann im Inneren sahen, war noch viel schlimmer. Bild: bkr
Vermischtes
Immenreuth
18.08.2016
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"Modrig, beißend, einfach übel" Die Feuerwehrleute waren richtig geschafft, als sie am Dienstag den Einsatz beendeten. Dabei waren sie gegen Mittag nur zu einer Türöffnung gerufen worden. Das Veterinäramt Tirschenreuth wollte ein Anwesen auf verwahrlost lebende Katzen prüfen, traf dort aber niemand an. Die zur Hilfe gerufene Polizei konnte die Tür nicht öffnen oder die Hauseigentümerin ausfindig machen.

Zwölf oder mehr Wochen war die Bewohnerin nicht mehr zu sehen, berichteten Nachbarn. Der Briefkasten war voll, unter anderem war eine Einladung zum Starkbierfest des Sportvereins am 13. Februar drin.

Die heruntergelassenen Fensterrollos, der in diesem Jahr noch nicht gemähte Rasen und das ungepflegte Umfeld ließen nichts Gutes ahnen.

Um 12.40 Uhr gelang es der Feuerwehr, die Eingangstür zu öffnen. Mit einer Schaufel mussten die Einsatzkräfte zuerst den Schutt beiseite räumen. In Schutzanzügen nahmen die beiden Vertreter des Veterinärsamt es ihre Kontrolle vor. "Mehrere tote Katzen", das war die einzige Auskunft, die zu erhalten war. Auch der Pressesprecher des Landratsamts Tirschenreuth konnte am Mittwochnachmittag noch keine weiteren Auskünfte geben.
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