Meisterbrief für Christian Pocker

Christian Pocker. Bild: hfz
Vermischtes
Immenreuth
04.08.2016
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München/Immenreuth. Einen erfolgreichen Jahrgang schickten die Münchener Meisterschulen am Ostbahnhof hinaus ins Wirtschaftsleben. 321 junge Frauen und Männer bestanden die Meisterprüfung. Unter ihnen auch Christian Pocker aus der Gemeinde Immenreuth für den Bereich Installateur/Heizungsbau. Mit seinen 24 Jahren war der Punreuther, der während der Woche in der Landeshauptstadt bei der Sanitär- und Heizungsbaufirma Max Stadler arbeitet, einer der Jüngsten in seinem Fachgebiet

Die Meisterehrung im Alten Rathaus der Landeshauptstadt übernahm Schulleiter Oberstudiendirektor Georg Junior . 345 Handwerker waren insgesamt zur Prüfung angetreten, die 321 bestanden. Dies entspricht einer Quote von 93 Prozent. Die 19- bis 46-Jährigen, die unter anderem aus Argentinien und Vietnam stammen, kamen aus den Bereichen Elektrotechnik (109), Friseurhandwerk (30), Feinwerkmechanik (23), Informationstechnik (14), Installateur/Heizungsbau (88), Landmaschinenmechanik (16), Metallbau (21) und Zahntechnik (19).

Dritte Bürgermeisterin Christine Strobl hob die Besonderheit der Meisterschulen als Zweckverband der Landeshauptstadt und der Handwerkskammer hervor und verwies auf die Kampagne "Elternstolz". Mit Unterstützung der Stadt werbe diese für eine Berufsausbildung im dualen System. Die berufliche Bildung als Standbein der bundesdeutschen Wirtschaft führe zu hochqualifizierten Abschlüssen.

Auch der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Dieter Vierlbeck , gratulierte den Absolventen. Er stellte die herausragende Rolle der Meister für die Erfolge der Wirtschaft durch ihre Fach- und Führungskompetenzen hervor. Im Hinblick auf die neuen Herausforderungen wie den strukturellen Wandel und die fortschreitende Digitalisierung im Handwerk böten die Meisterschulen die ideale Basis für das notwendige lebenslange Lernen.

Schülersprecher Michael Franz (Elektrotechnik) hob ebenfalls die Rolle des Handwerks in Deutschland hervor. Er betonte die Rolle der Eltern, Freunde und der Lehrer, die die erfolgreiche Meisterausbildung für die Schüler erst möglich gemacht haben.

Die besten Meisterschüler jeder Klasse erhielten als Anerkennung für ihre Leistungen zu ihrem Zeugnis eine Urkunde, unterzeichnet von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und einen Büchergutschein vom Freundeskreis der Meisterschulen überreicht.
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