Neue Bushaltestelle wird eingeweiht
Großer Bahnhof um Haltestelle

Noch nicht ganz fertig, trotzdem gibt es ein Stegfest: Ein paar Feinheiten werden die neue Bahnhaltestelle weiter aufwerten. Sie wird gut angenommen, stellte Bürgermeister Heinz Lorenz fest. Bild: bkr
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Immenreuth
22.08.2016
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Eine offizielle Übergabe hatte es nicht gegeben. Dafür feierten die Besucher die neue Bahnhaltestelle und den "Park & Ride"-Parkplatz mit einem Stegfest.

Die neue Haltestelle wertet den Ort auf. Das musste gefeiert werden: Das Stegfest bereicherten die syrischen Flüchtlinge und ihre Helfer aus der Familienferienstätte mit Fladenbrot und einer herzhaften Beilage. Als kleines Dankeschön gab es dazu noch ein selbstgebasteltes und von den Flüchtlingskindern bemaltes Herz. Ihnen kommt auch der Erlös des Stegfests zugute.

Bürgermeister blickt zurück


Bürgermeister Heinz Lorenz blicke in seiner Rede noch einmal zurück: Er erinnerte an den langen Weg von der ersten Planung bis hin zum Abschluss der Arbeiten. Gleichzeitig gab er einen Überblick über noch zu leistende Verbesserungen. Die Chronologie der Haltestelle beginnt vor mehr als 20 Jahren, am 15. Juni 1994. Damals wurde die Kreuzungsvereinbarung zur Auflassung des schienengleichen Bahnübergangs nach Zweifelau unterzeichnet.

In der Folge entstand die neue Brücke östlich des Bahnhofs und die Gemeindeverbindungsstraße nach Plößberg. Die Mertelackerstraße wurde erschlossen und bis zum Jahr 2000 entstand die Fußgängerbrücke mit Radweg zum SOS-Kinderdorf sowie der "Park&Ride"-Parkplatz. Die letzten Arbeiten vor der Einweihung der neuen Haltestelle waren die Verlegung des Bahnsteigs und der Abriss des alten Stegs in den zurückliegenden Monaten. An Kosten fielen hier alleine 758 000 Euro an. 55 000 Euro belasteten dabei die Gemeindekasse. Die Gesamtmaßnahme kostete etwa 3,8 Millionen Euro mit einem Gemeindeanteil von etwa 1,267 Millionen Euro. Hierzu wurden aber wiederum 60 Prozent Fördergelder gewährt.

Grünanlage aufwerten


"Wir sind froh, dass der letzte Abschnitt gebaut ist", sagte Bürgermeister Heinz Lorenz. Ganz sind die Arbeiten aber noch nicht abgeschlossen: Von der Service-Station der Deutschen Bahn in Würzburg erwartet die Gemeinde noch die Genehmigung für die Errichtung eines barrierefreien Zugangs zu Gleis zwei.

Lorenz lobte die gute Zusammenarbeit mit der Dienststelle, auch im Hinblick auf die behindertengerechte Gestaltung des Zugangs zu Gleis eins. Nach den Worten des Bürgermeisters erhalten die Fahrradständer noch eine Überdachung. Auf dem Parkplatz sollen sie ab den Wintermonaten im Trockenen stehen. Die Grünanlage des Parkplatzes wertet die Gemeinde noch mit einem Brunnen und Bäumen auf.
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