Singstunden eine liebe Pflicht
Aktive Mitglieder des Sängerbundes treue Besucher der Poroben

Vermischtes
Immenreuth
23.01.2016
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Die aktiven Mitglieder des Sängerbundes sind zwar leicht in der Minderheit, doch auf sie kann sich Chorleiter Heinrich Thurn verlassen. Bei den Probenterminen sind jedes Mal fast alle da.

Heinrich Thurn wartete in der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Zur Alten Schmiede" mit Zahlen auf: 2015 besuchten 83 Prozent der Sänger die Proben - ein überaus guter Schnitt im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Insgesamt hatte er 42 Singstunden angesetzt.

Die Zahl der passiven Mitglieder gab er mit 24 an, die der aktiven mit 23. Letztere bat er, weiterhin so fleißig zu den Proben zu kommen. Etwas umfangreicher fiel der Bericht von Kassiers Thomas Hofweller aus. Nachdem der Verein bereits 2014 den Kauf eines E-Pianos finanziell zu stemmen hatte, stand im letzten Jahr die Anschaffung eines verschließbaren Schranks für das Instrument an. Auch die Vereinsfahne musste aufwendig restauriert werden. Eine Spenden der Gemeinde und der Mitglieder verhinderte ein größeres Defizit. Hofwellers Bericht bestätigten die Revisoren Christoph Engelbrecht und Horst Nitt.

Auftritte mit der Liedertafel


Schriftführer Ernst Lautner gab einen umfangreichen Rückblick auf das zurückliegende Sängerjahr. Er ging besonders auf die Singstunden und Aktivitäten mit den Sängern der Liedertafel Kemnath ein. So unterstützten die Immenreuther die Liedertafel beim Kuchenreuther Kapellenfest im Juni. Die Zusammenarbeit mit den Nachbarn habe bei einer ganzen Reihe von Gottesdiensten und verschiedenen Veranstaltungen prima geklappt. Ein Höhepunkt war die Teilnahme am Bürgerfest der Gemeinde im Juli. Der Sängerbund hatte eine Weinlaube eingerichtet, die von den Besuchern hervorragend angenommen wurde.

Traditionell beteiligten sich die Sänger musikalisch an der Maifeier und am Volkstrauertag. Ebenso zeigten sie sich mit der Feuerwehr Ahornberg solidarisch und marschierten mit der Vereinsfahne beim Kirchenzug zum 140-jährigen Bestehen der Brandschützer mit. Im April folgten die Sänger der Einladung der Eschenbacher "Stodtbergsait'n", die 30. Jubiläum beging. Hinzu kamen eine ganze Reihe von runden Geburtstagen und Ehejubiläen der Mitglieder.

Bürgermeister Heinz Lorenz dankte dem Sängerbund für die aktive Teilnahme an den Veranstaltungen der Gemeinde. Der Vorsitzende der Sängergruppe "Max Reger", Siegmar Bräutigam, lobte die Aktivitäten der Immenreuther und freute sich besonders über die sehr rege und gute Zusammenarbeit mit der Kemnather Liedertafel.

In Zeiten sinkender Mitgliederzahlen sei es ganz besonders wichtig zusammenzustehen. Er wünschte dem Chor weiterhin ein gutes Wirken und hoffte, doch noch einige neue Mitglieder zu finden.
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