Tannenberg- und Flötztalsegler küren Vereinsmeister
Kreuzer-Tauben segeln zu Titeln

Die Vorsitzenden Johann Popp (Vierter von links) und Bernhard Pocker (rechts) zeichneten in der Versammlung der Tannenberg- sowie der Flötztalsegler die erfolgreichsten Brieftaubenzüchter aus: (von links) Erwin Scherm, Siegfried Bayerl, Norbert nd Richard Prechtl, Hans und Alfred Kreuzer sowie Gerhard Brunner. Bild: bkr
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Immenreuth
29.11.2016
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Die Vogelgrippe ist bei den Taubenzüchtern kein Thema, zumindest vorerst nicht. Über die Wintermonate bleiben die Tiere in ihren Volieren.

/Kulmain. Wie der Vorsitzende des Zuchtvereins "Tannenbergsegler", Johann Popp, in der Jahreshauptversammlung am Samstag ausführte, warteten in der kalten Jahreszeit zu viele Raubvögel auf die Brieftauben als Beute. In die Flugsaison 2017 möchte kein Züchter geschwächt an den Start gehen. Er sprach in der Vereinsgaststätte Scherm in Haidenaab die Hoffnung aus, dass die Stallpflicht für Vögel aber spätestens im März beendet ist, denn dann beginnen die Vorbereitungen auf die neue Reisesaison.

In der Versammlung zusammen mit den Flötztalseglern um Vorsitzenden Bernhard Pocker stand jedoch die Ehrung der Vereinsmeister im Mittelpunkt. Beide Vereine meldeten im abgeschlossenen Reisejahr für den Altflug 1770 und den Jungflug 1007 Tauben. Im Rennen um die Meisterschaft im Altflug teilten sich die Titel die Brüder Hans und Alfred Kreuzer aus Altensteinreuth sowie Richard Prechtl (Ölbrunn) und Norbert Prechtl (Brand).

Die Gebrüder Kreuzer nahmen neben der Urkunde für den Generalmeister (49 Preise und 15 044 Preiskilometer) auch die Urkunden für den Vereinsmeister (35 Preise/11 788 Preiskilometer), zweiten Männchenmeister (22/7566), zweiten Weibchenmeister (18/5857), zweiten Jährigenmeister ((20/6708) und besten Altvogel (8/2876) mit nach Hause. Richard Prechtl ist dagegen zweiter Vereinsmeister (33/12 135 ) und Weibchenmeister (20/7364). Ebenso hat er den Titel für das bestgereiste Altweibchen (7/2401) und bestgereiste jährige Weibchen (7/2551).

Norbert Prechtl erhielt die Urkunden für: dritter Vereinsmeister (32/12 488), Männchenmeister (22/8376), Jährigenmeister (22/8276) und bester jähriger Vogel (9/3365). Gerhard Brunner verteidigte seinen Titel als Jungflugmeister mit 19 Preisen und 3025 Preiskilometer. Zudem stellte er das bestgereiste Jungtier (4/629). Zweiter Jungflugmeister wurden die Gebrüder Hans und Alfred Kreuzer (15/2329), Erwin Scherm wurde die Ehre für den dritten Jungflugmeister (14/2384) zuteil. Weitere Auszeichnungen gab es für die Einsatzstellenmeister Norbert Prechtl und die Gebrüder Kreuzer.

Für die Reisesaison kündigen sich einige kürzere Flugstrecken für die Brieftauben an. Organisatorische Maßnahmen verringern sich Flüge von 600 auf 500 Kilometer. Nicht betroffen ist davon der Nationalflug.
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