Baugebiet und Highspeed

Die CSU bewegt in Irchenrieth. Dazu hat der Vorsitzende und Bürgermeister Josef Hammer (vorne, Vierter von links) engagierte und aktive Mitstreiter. Bild: fz
Lokales
Irchenrieth
28.02.2015
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Irchenrieth will hoch hinaus. Aus derzeit 1330 Einwohner sollen 1500 werden. "Wir sind eine der kleinen Gemeinden im Landkreis und erschließen das größte Baugebiet", sagte Bürgermeister Josef Hammer.

"Es geht weiter aufwärts", gab es für Vorsitzenden Hammer in der Jahreshauptversammlung der CSU im DJK-Sportheim keinen Zweifel. Ein sichtbares Zeichen sei die Arbeit mit dem "Leuchtturm Bauland". Unter den Besuchern war auch Altbürgermeister Albert Gruber.

Heuer wurden bereits acht Bauplätze verkauft. Im vergangenen Halbjahr sei weiteres Baurecht für 47 Parzellen geschaffen worden. Dass dies nicht einfach ist, verdeutlicht Hammer mit der Tatsache, dass man einen 46 Seiten umfassenden Bebauungsplan braucht, um ein Haus zu bauen. Der erste Bebauungsplan umfasste drei Seiten. In Sachen Breitband mit Glasfaser bis ins Haus sei Irchenrieth führend. Hammers Masterplan sieht vor, bei allen Tiefbauarbeiten überall gleich Leerrohre zu verlegen. "Damit sind wir offen für Highspeed." Mit der Baugenehmigung für Norma sei ihm ein Stein vom Herzen gefallen. Hier galt es wegen des Lärmschutzes viele Steine aus dem Weg zu räumen.

Die CSU organisierte einen Preisschafkopf, Kinderfasching, Emmauswanderung und einen Seniorennachmittag. An alle Haushalte sei ein Familienkalender verteilt worden. Elf von zwölf Sitzen im Gemeinderat sei das Honorar, das der Bürger der CSU erstattete. Nächste Projekte und Ziele der CSU sind die Kinderkrippe, der Bau von zwei Bauhofhallen und der Bau des Feuerwehrhauses.

Hammer berichtete von 84 Mitgliedern, darunter 30 Frauen. Am 13. März wird Staatssekretär Albert Füracker zu Gast sein. Auch ein Spielplatzfest soll organisiert werden. Der Vorsitzende überreichte den ausgeschiedenen Gemeinderäten Anita Härtl, Gisela Härtl und Ludwig Lukas ein Präsent. "Wir sind finaziell gut aufgestellt", gab Kassier Anton Härtl bekannt. Bernhard Kick bestätigte dies.

Vorreiter bei Glasfaser

"In Irchenrieth geht alles in rasender Geschwindigkeit", lobte CSU-Kreisvorsitzender und Landrat Andreas Meier. Er kündigte an, zur Digitalisierung einen Masterplan über den Landkreis zu legen. Ganz neuer Ansatz sei dabei, kleine Orte oder gar Weiler nicht mehr über Kabelverzweiger und Kupfer, sondern gleich mit Glasfaser zu erschließen. Das käme günstiger. Mit Glasfaser ins Haus sei Irchenrieth der Vorreiter. Mit dem Neubau am Landratsamt werde ein optimaler Service für die Bürger geschaffen. Das Ansinnen der Freien Wähler zur Auslagerung nach Eschenbach nannte Meier eine Utopie und stellte klar, dass die Atemschutzstrecke, wenn Tirschenreuth nicht mitmacht, mit Weiden gebaut werde.

Ehrenvorsitzender Johann Ram sprach früher geschaffene Infrastrukturmaßnahmen wie Kanal und Wasser an.
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